Lokalsport Mannheim

Handball Ludwigshafen hofft auf Überraschung

Eulen gegen Göppingen Außenseiter

Archivartikel

Ludwigshafen.Gegen die HSG Wetzlar im „Weihnachtsspiel“ haben die Eulen Ludwigshafen am Donnerstagabend eine ihrer schwächsten Leistungen der vergangenen Wochen in der Handball-Bundesliga gezeigt. Dementsprechend war diesmal auch keine Überraschung drin. Doch schon am Sonntag, 13.30 Uhr, wollen die Pfälzer in ihrem letzten Spiel in diesem Jahr gegen Frisch Auf Göppingen noch einmal zuschlagen.

„Wenn ich die letzten beiden Auftritte hier, die ein Desaster für uns waren, mit diesem Spiel vergleiche, war das aber schon eine deutliche Leistungssteigerung von uns, denn wir konnten die Partie lange offen gestalten“, zog Eulen-Trainer Benjamin Matschke noch etwas Positives aus der 23:26-Niederlage gegen die Nordhessen. Der Coach hatte einen Grund für den Rückschlag ausgemacht: „Wir hatten nicht die Torhüterleistung, um gegen die HSG zu punkten. Sieben Paraden zu Beginn, aber ab der 18. Minute nur noch zwei – dann fehlen über 42 Minuten die Impulse für die Mannschaft. Außerdem waren klare Unterschiede in der Spielsteuerung und Spielgestaltung zu sehen. Das hat Wetzlar viel besser gelöst.“

Noch Rechnung offen

Am Sonntag empfangen die Eulen den Tabellenelften Göppingen, der am Donnerstag knapp an einer Überraschung vorbeischrammte. Das Team von Trainer Hartmut Mayerhoffer hatte in eigener Halle den großen THW Kiel am Rande eines Punktverlustes. Die Göppinger verloren aber letztlich mit 26:27.

Die Eulen, die derzeit vier Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang haben, sind am Sonntag wieder nur Außenseiter. Doch in dieser Rolle fühlt sich die Matschke-Truppe wohl. Das Hinspiel gegen Göppingen verloren die Eulen mit 21:29. Damals war die Begegnung bereits zur Pause entschieden. 8:17 lagen die Eulen damals zurück. Das soll diesmal anders werden. Der Trainer selbst glaubt erneut an die Überraschung. „Wir werden alles geben, um die Distanz zu den Mannschaften, die zwölf Punkte haben, zu verkürzen und Druck auf die Konkurrenz aufzubauen. Aktuell ist es für jeden Gegner schwer, in der Eberthalle zu spielen und darauf bauen wir auch“, sagte Matschke. Über 2000 Zuschauer erwarten die Eulen zu ihrem letzten Spiel 2019.

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