Lokalsport Mannheim

Handball 26:30-Heimniederlage gegen Füchse Berlin / Trainer Matschke lobt sein Team

Eulen Ludwigshafen verkaufen sich teuer

LUDWIGSHAFEN.Ohne wichtige Leistungsträger sind die Eulen Ludwigshafen nur knapp an der Sensation vorbeigeschrammt. Die Pfälzer verloren ihre Bundesliga-Heimpartie gegen die Füchse Berlin vor 1903 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle mit 26:30 (14:14).

„Wir haben sehr gut gespielt, die Jungs haben alles gegeben, aber in der Schlussphase hat sich die individuelle Klasse bei den Berlinern einfach bemerkbar gemacht“, sagte Eulen-Coach Benjamin Matschke nach dem guten Auftritt seiner Mannschaft. In der ersten Hälfte agierten die Friesenheimer auf Augenhöhe mit den Berlinern. Zeitweise lagen die Eulen in Front. Pascal Durak vergab kurz vor der Pause mit einem verworfenen Siebenmeter das 14:12, aber Berlin glich im Gegenzug aus.

Torhüter Hanemann stark

Die Füchse erwischten dann den besseren Start in Durchgang zwei und zogen in der zweiten Hälfte auf 19:15 (39.) weg. Doch die Ludwigshafener kämpften sich wieder heran, Pascal Bührer gelang der 22:22-Ausgleich (51.). Torhüter Stefan Hanemann erwischte bei den Eulen einen Sahnetag. Doch in der Schlussphase parierte auch Füchse-Keeper Silvio Heinevetter stark. Der Favorit zog wieder auf 24:22 davon und blieb nervenstark. Sechs Minuten vor Schluss erzielte Frederik Simak das 25:23 für die Füchse, und Mattias Zachrisson legte während einer Zeitstrafe der Eulen zum 26:23 nach. Diesen Vorsprung gaben die Hauptstädter bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Bei Berlin waren Nationalspieler Fabian Wiede und Mattias Zachrisson die besten Werfer mit jeweils sieben Toren.

Eulen: Hanemann, Lentz – Dippe (5), Müller (5), Bührer (4/1), Feld (3), Scholz (2),Hofmann (2), Durak (2/2), Stüber (1), Dietrich (1), Falk. bol