Lokalsport Mannheim

Hockey MHC-Damen treffen am Samstag auf UHC Hamburg

Fahrt zum Titelverteidiger

Mannheim.Im Fernduell um den Klassenerhalt in der Feldhockey-Bundesliga der Damen zwischen dem TSV Mannheim Hockey und dem Großflottbeker THGC behielt der Aufsteiger aus Mannheim am letzten Spieltag die Nase endgültig vorne (wir berichteten). Während die TSVMH-Damen unter dem heimischen Fernmeldeturm gegen den DM-Endrundenteilnehmer Düsseldorfer HC ein 1:1 (0:1)-Unentschieden holten, musste sich der Großflottbeker THGC in einem Hamburger Derby dem Hauptrundenmeister Club an der Alster mit 2:3 (1:2) geschlagen geben.

„Die Freude ist jetzt natürlich groß, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Der Schlüssel dafür war allerdings schon unser Sieg vergangene Woche in Raffelberg“, freute sich die Co-Trainerin der TSVMH-Damen Fanny Cihlar über den Ligaerhalt. „Das Unentschieden gegen Düsseldorf war verdient“, wusste Cihlar, dass das Remis den Schwarz-Weiß-Roten im Falle eines Großflottbeker-Sieges aber nicht gereicht hätte. Einige TSVMH-Anhänger bekamen Schnappatmung, als TSVMH-Coach Carsten-Felix Müller 3:24 Minuten vor Spielende beim Stand von 1:1 Torhüterin Friederike Schreiter zugunsten einer weiteren Feldspielerin vom Platz nahm.

„Bei einem Sieg von Großflottbek hätte uns ja auch ein Unentschieden nicht gereicht“, stellte Cihlar den Sinn dieser Maßnahme klar. Die Gäste aus Düsseldorf gingen durch Sabine Markert (6./Strafecke) in Führung, die Emma Heßler ausglich (38./Strafecke).

Kantersieg gegen Duisburg

Auf der anderen Neckarseite schossen sich die Damen des Mannheimer HC für das Final Four am kommenden Wochenende in Krefeld warm, als sie den bereits als Absteiger feststehenden Club Raffelberg aus Duisburg mit 10:0 (4:0) abfertigten. „Wir haben jetzt in den letzten drei Pflichtspielen 22 Tore geschossen“, lobte MHC-Trainer Philipp Stahr den Auftritt des Vizemeisters 2017, der es nun am Samstag als Hauptrundenzweiter im DM-Halbfinale mit dem drittplatzierten Titelverteidiger UHC Hamburg zu tun bekommt.