Lokalsport Mannheim

Boxen Karlsruher boxt am 17. August in der Eberthalle

Feigenbutz optimistisch

Ludwigshafen.Vor dem Titelkampf gegen den bisher noch ungeschlagenen Spanier Cesar Nunez am 17. August in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle gibt sich der amtierende Weltmeister der Global Boxing Union (GBU), Vincent Feigenbutz, selbstbewusst. Beim Vor-Ort-Termin im Frankenthaler Tonus Sportsclub betont der 23-jährige Linksausleger: „Im Boxen wird viel geredet. Ich will durch Taten überzeugen.“

Ein Versprechen, das der Supermittelgewichtler im und außerhalb des Ringes entschlossen anging. Denn während Feigenbutz sein boxerisches Können durch deutliche K.o.-Siege gegen Yusuf Kangül und zuletzt den Polen Przemyslaw Opalach unter Beweis stellte, arbeitet der gebürtige Karlsruher seit einiger Zeit in der Region an der Verbesserung seiner Fähigkeiten. In Zusammenarbeit mit dem Athletik-Spezialisten Günter Dreher hat Trainer Zoltan Lunka für den aufstrebenden Schützling des Teams Sauerland ein individuelles Trainingsprogramm erstellt, in dem Kraftausdauer und Auge-Hand-Koordination optimiert, aber auch die körperlichen Leistungsmechanismen nachhaltig verbessert werden sollen.

Vorbereitung seit Februar

Seit Februar bereitet sich Feigenbutz auf diese Weise auf seinen nächsten Kampf vor. Denn nachdem zunächst fixierte Kampftermine für Mai und Juli auf den letzten Metern platzten, kann sich Feigenbutz nun endlich auf einen klaren Gegner vorbereiten. „Viele Menschen glauben, wir springen da nur ein bisschen im Ring herum, aber für diesen Sport brauchst du Nerven aus Stahl“, sagt Feigenbutz, der seinen Gegner gerade wegen der starken Kampfbilanz „sehr ernst“ nehmen will.

Was auch für den Mannheimer Lokalmatador Ahmad Ali gilt. Im Kampf gegen Arman Torosyan will sich der Mittelgewichtler aus der Quadratestadt für größere Aufgaben empfehlen und blickt seiner Chance „mit großer Freude“ entgegen. Trainer Lunka sieht für beide eine große Zukunft: „Vincent und Ahmad haben das Zeug dazu, Weltmeister in großen Verbänden zu werden – wir sind zum Angriff bereit!“ mer

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