Lokalsport Mannheim

Hockey Aufsteiger beim Auftakt in der Halle zweimal unterlegen

FHC zahlt Lehrgeld

Mannheim.. Neue Saison, neues Derby – zum Start der Hallenhockey-Bundesliga der Damen kam es am ersten Wochenende gleich zum Vergleich des Aufsteigers Feudenheimer HC (FHC) gegen den Mannheimer HC. Als verkappte zweite Mannschaft des MHC traten die Feudenheimerinnen am Samstag deshalb auch in der MHC-Heimstätte Irma-Röchling-Halle an und hatten mit Julia Meffert und Pia Oldhafer zwei Anleihen aus dem MHC-Feldkader genommen. Eine Stallregie gab es im Duell zwischen dem MHC-Ableger und dem Stammverein aber nicht, was auch bei den Emotionen auf beiden Trainerbänken zu merken war.

Den vielleicht lautesten Torjubel des Tages gab es kurz nach dem Seitenwechsel, als Oldhafer eine Strafecke hereinbrachte, die Julia Meffert zum ersten FHC-Tor in der Hallenhockey-Bundesliga nutzte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der MHC in Hälfte eins allerdings schon durch Lydia Haase (8./Strafecke), Sonja Zimmermann (12./SE), Greta Lyer (13.) und Neuzugang Naomi Heyn (18.) vier Treffer erzielt.

„Unsere Erkenntnis aus diesem Spiel ist, dass wir uns an das schnellere Tempo in Liga eins noch gewöhnen müssen. Denn alle vier Gegentore sind aus unnötigen Ballverlusten entstanden“, sagte FHC-Trainer Peter Lemmen, der seinem Team in den zweiten 30 Minuten eine Leistungssteigerung attestierte. Camille Nobis und Nadine Kanler stellten per Doppelschlag (34.) das Ergebnis dennoch auf 6:1 für den MHC. Nach dem schönsten Tor des Tages durch Carolin Schmid zum 6:2 (41.), stellte Stine Kurz per Siebenmeter auf 7:2 für den MHC (49.). Roswitha Posset verkürzte noch auf 7:3 (53.).

Im Aufsteiger-Duell gegen den Münchner SC unterlag der FHC dann gestern mit 2:4. „München ist der verdiente Sieger“, erkannte Feudenheims Trainer Lemmen an. „Nach der Pause hat der MSC etwas einen Gang rausgenommen oder wir haben etwas freier gespielt – aber letztlich hatte München das Spiel unter Kontrolle.“

Einen Start nach Maß erwischte der TSV Mannheim Hockey mit dem 6:0 gegen den Münchner SC. „Mit dem Spiel sind wir sehr zufrieden, es war noch etwas holprig, aber bei null Gegentoren gerade in der Halle kann man nicht meckern“, zeigte sich TSVMH-Damencoach Carsten-Felix Müller sehr zufrieden. Dabei glänzte TSVMH-Neuzugang Charlotte van Bodegom mit drei Toren. and