Lokalsport Mannheim

Fußball-Landesliga VfL Kurpfalz schon um 11 Uhr in Kirchheim

Frühaufsteher klar im Vorteil

Archivartikel

Mannheim.Der VfL Kurpfalz Neckarau spielt am Sonntag sein sechstes Saisonspiel in der Fußball-Landesliga Rhein-Neckar zu einer sehr ungewöhnlichen Anstoßzeit. Bereits um 11 Uhr muss der aktuell noch ungeschlagene Tabellenzweite beim Ligasiebten FT Kirchheim antreten. „Der Gegner hat angefragt und wir haben zugestimmt“, erläutert Neckaraus Teammanager Lacky Paschaloglou, macht aber auch klar: „Richtig glücklich bin ich darüber nicht. Ich bin kein Freund von so frühen Anstoßzeiten. Da ist man schon ein wenig aus dem Rhythmus.“

Die Stimmung beim VfL Kurpfalz ist nach vier Siegen und einem Unentschieden aus den ersten fünf Begegnungen aber dennoch bestens. „Ich habe mir im letzten Training das Abschlussspiel der Jungs angeschaut. Die spielen da, als ob es um Punkte geht. Die Mannschaft ist super motiviert. Aber das war auch schon in der Vorbereitung zu sehen. Ich muss unseren Trainern da wirklich ein ganz großes Kompliment machen. Trotz Corona ist das Team topfit“, sagt Paschaloglou.

Am vergangenen Wochenende gab es beim 2:2 gegen den FC Bammental erstmals in dieser Runde keinen Sieg für die Neckarauer. „Aber die Moral, die die Jungs an den Tag gelegt haben, war erstklassig“, findet der Teamchef. „Auch wenn wir in Kirchheim am Sonntag in Rückstand geraten sollten, hin ich überzeugt, dass wir da mindestens einen Punkt mitnehmen. Die Jungs haben einen ganz großen Kampfgeist. Gegen Bammental haben sie das 0:2 direkt nach der Pause kassiert, andere Mannschaften sind danach tot. Nicht so unser Team. Das macht ich sehr zuversichtlich für die kommenden Wochen.“

Die FT Kirchheim liegt nur drei Punkte hinter dem VfL Kurpfalz. „Sie haben Qualität in der Mannschaft. Wenn wir es schaffen, die null zu halten, dann gewinnen wir. Denn für einen Treffer ist die Mannschaft immer gut“, prophezeit Paschaloglou.

Und noch eine gute Nachricht für de Neckarauer: Stürmer Daniel Gulde, der sich vor wenigen Wochen einen Nasenbeinbruch zuzog, hat wieder mit dem Lauftraining begonnen. „Sonst sind alle Spieler gesund, die Trainer können aus dem Vollen schöpfen“, sagt der VfL-Kurpfalz-Teammanager. 

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