Lokalsport Mannheim

Baseball Tornados mit neuem Trainer im Aufwind

Für Engelhardt ist Lutz ein Glücksgriff

Archivartikel

Mannheim.Die Mannheim Tornados sind auf Kurs. Sieben Siege, vier Niederlagen – so lautet die Bilanz nach den ersten elf Spielen in der Baseball-Bundesliga. Mit dieser Ausbeute steht der deutsche Rekordmeister auf dem dritten Tabellenplatz in der Südgruppe, die Play-off-Teilnahme ist in dieser Saison realistisch.

„Mit unserem diesjährigen Kader muss das auf jeden Fall unser Ziel sein“, sagt Peter Engelhardt (Bild). Der Clubpräsident betont: „Wenn in den nächsten Wochen die Rädchen noch besser ineinandergreifen, können wir in den Play-offs sogar eine richtig gute Figur abgeben.“

Bei den Regensburg Legionären erreichten die Tornados unter der Woche einen sogenannten Split: Nach der 5:15-Klatsche am Dienstag meldeten sie sich am Mittwoch mit einem 5:2-Erfolg zurück. „Sam Holland hat einen ganz guten Eindruck hinterlassen“, lobt Engelhardt den neuen Mann aus Australien, der die anderen Werfer im Tornados-Kader entlasten soll.

Am Sonntag wollen die Mannheimer in zwei Duellen mit den Stuttgart Reds (13 Uhr/16.30 Uhr) den nächsten Schritt Richtung Play-offs gehen. Zur Verfügung steht den Wirbelwinden dann auch Thomas de Wolf, der heute aus Neuseeland in der Quadratestadt ankommt.

„Zwei Siege wären mal wieder ganz gut“, sagt Engelhardt vor den Spielen gegen den Tabellenfünften. Im bisherigen Saisonverlauf sei zwar vieles sehr gut gelaufen, in der einen oder anderen Situation hat er aber den nötigen Killerinstinkt vermisst: „Wenn wir viele Bases besetzt hatten, ist zu häufig nichts passiert. Wenn unsere Defensive ihre Arbeit macht, muss unsere Offensive daraus noch mehr Kapital schlagen.“

Insgesamt sieht Engelhardt die Tornados nach dem Trainerwechsel sehr gut aufgestellt: „Sascha Lutz macht das großartig, für unseren Verein war er ein Glücksgriff. Er ist ein sehr ambitionierter Coach. Das war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten.“ cr (Bild: Pix)