Lokalsport Mannheim

Ringen SRC zieht in der Regionalliga einsam seine Kreise

Furiose Viernheimer

Ladenburg.Am Doppelkampftag zum Rückrundenbeginn hat es in den Ringer-Ligen einige überraschende Resultate gegeben. Nur der SRC Viernheim ließ sich davon nicht anstecken, der Tabellenführer zieht in der Regionalliga Baden-Württemberg weiter einsam seine Kreise. Dem souveränen 19:6-Erfolg am Donnerstag beim abstiegsgefährdeten AV Sulgen ließen die Südhessen am Samstag beim nordbadischen Konkurrenten ASV Ladenburg ein ebenso deutliches 24:11 folgen.

Nach normalem Ermessen dürfte den Viernheimern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein. Bei den Ladenburgern sah die Gemütslage ganz anders aus. Die Römerstädter mussten sich nicht nur im Derby geschlagen geben, sondern quittierten auch bei der WKG Weitenau-Wieslet eine 13:19-Niederlage. In beiden Kämpfen offenbarte der ASV Aufstellungsprobleme. Eine ausgeglichene Bilanz legte der KSV Schriesheim aus seinen beiden Heimkämpfen vor. Nach der unglücklichen 12:14-Niederlage gegen den KSV Rheinfelden kämpfte man den Vorletzten AV Sulgen mit 18:13 nieder und ist mit acht Minuspunkten Tabellenvierter.

Der KSV Ketsch erwischte in der Oberliga ein rabenschwarzes Wochenende. Er musste zwei unerwartete Rückschläge auf fremder Matte einstecken. Nach dem 14:15 beim Favoritenschreck AC Ziegelhausen enttäuschte Ketsch beim 12:19 beim RSC Eiche Sandhofen. Die KG Laudenbach/Sulzbach musste ebenfalls Federn lassen und kam nach dem klaren 23:10-Heimsieg über den KSV Malsch nicht über ein 17:17 gegen Ziegelhausen hinaus.

Nutznießer der Punktverluste ist Spitzenreiter SVG Nieder-Liebersbach, der trotz Kampfpause seinen Vorsprung ausbaute. Einen gelungenen Rückrundenstart feierte Aufsteiger KSC Graben-Neudorf mit Erfolgen gegen Eiche Sandhofen (19:10) und den KSV Hemsbach (22:16). Die Bergsträßer befinden sich nach der 16:22-Schlappe gegen Schlusslicht Ispringen in Abstiegsgefahr. T.P.

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