Lokalsport Mannheim

Fortuna Heddesheim Große Ziele in der Tabakgemeinde

Gölz spricht klar vom Aufstieg

MANNHEIM."Wir wollen wieder um Platz eins und zwei mitspielen." Nach der abgeschlossenen Vorbereitung gibt sich Rene Gölz, der Cheftrainer von Fortuna Heddesheim selbstbewusst. In der vergangenen Saison schrammte die Mannschaft als Verbandsliga-Neuling ganz knapp am Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg vorbei. In den Aufstiegsspielen zog das Team von Trainer Rene Gölz gegen den Freiburger FC den Kürzeren. Doch auch die Vize-Meisterschaft feierte die Fortuna als bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Kann Heddesheim das nun noch einmal toppen?

"Wir haben praktisch eine ganz neue Mannschaft", sagt Gölz. Tatsächlich hat die Fortuna viele neue Akteure verpflichtet. Mit Lukas Cambeis, Marcel Schwöbel, Andreas Lerchl und Torjäger Cihad Ilhan kamen vier Spieler von Oberliga-Aufsteiger TSG Weinheim. Christian Mühlbauer, der bereits beim SV Waldhof und VfR Mannheim spielte, wechselte vom Berliner AK nach Heddesheim. Marcel Höhn, ehemaliger Kapitän, kehrte vom Ligarivalen VfR Mannheim zurück. Ebenfalls von den Rasenspielern kam Dragan Peric. Mit Murat Efe verpflichtete Heddesheim einen Offensivakteur vom FC Türkspor.

Da sich Neuzugang Ziya Bektas Köroglu (SV Waldhof II) einen Kreuzbandriss zuzog, wurde mit Salih Özdemir (Arminia Ludwigshafen) noch eine Verpflichtung getätigt. Neu sind auch noch unter anderem Emre Efe (SV Waldhof II) und der junge Torhüter Noel Goldschmidt, der von Stammkeeper Daniel Tsiflidis lernen soll. Weggegangen sind dagegen unter anderem Kapitän Thorsten Kniehl und Egzon Abdullahu (VfL Kurpfalz Neckarau).

Im Pokal zeigten die Heddesheimer schon sehr ansprechende Leistungen. Nach Erfolgen über den zukünftigen Ligarivalen VfB Gartenstadt (1:0) sowie TSV Michelfeld (2:0) und TuS Bilfingen (4:0) steht die Fortuna im Achtelfinale gegen den SV Waldhof. "Die Neuzugänge finden sich noch. Aber bislang klappt das schon ganz gut", sagt Gölz und betont: "Es ist schön, dass uns andere Clubs als Favoriten bezeichnen. Aber es gibt wohl fünf Teams, die Meister werden können. Dazu zähle ich unter anderem Friedrichstal, den VfR, Bruchsal und Gartenstadt."