Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A II SG Mannheim mit Platz sechs auf Kurs / Neue Kaderbreite zahlt sich aus

Große Zufriedenheit an den Sellweiden

MANNHEIM.Mit dem derzeitigen sechsten Rang hat die SG Mannheim in der Fußball-Kreisklasse A2 einen formidablen Saisonstart hingelegt. Dieser Zwischenstand lässt sogar den bescheidenen Trainer Josip Petrina strahlen.

„Ich bin mega zufrieden, wenn man sich mal unsere Vorbereitung anschaut. Gegen den ASV Feudenheim am zweiten Spieltag hatten wir gerade einmal elf Spieler zur Verfügung“, sagt Petrina mit Blick auf die damalige 0:1-Niederlage. „Und selbst da hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt.“

Der traditionell eng gestrickte Kader der Kroaten wurde im Sommer in Breite und Tiefe verstärkt, so dass Petrina jetzt wieder mehr Alternativen zur Verfügung hat. Statt Klassenerhalt lautet das Ziel daher ein Rang unter den ersten Zehn. Und wenn es nach Petrina geht, „darf es gerne auch ein Platz unter den besten fünf Teams sein“. Doch der Coach weiß, dass hierfür immer alle Faktoren stimmen müssen, da es in dieser Saison einige Vereine gibt, die mit den Spitzenpositionen liebäugeln. „Ich habe eine sehr homogene Mannschaft, die genug Qualität hat, um oben mitzuspielen“, traut Petrina seiner Elf die Rolle als Geheimfavorit zu. Der Vorteil für sein Team ist, dass eine Spitzenplatzierung kein „Muss“ ist. Ferner arbeitet man an den Sellweiden auch an der Außendarstellung. „Wichtig ist für uns auch das Fairplay, das Auftreten in der Öffentlichkeit. Und wir wollen unseren Zuschauern schönen Fußball bieten“, sagt Petrina.

Am Wochenende reist die SG Mannheim zum TSV Amicitia Viernheim II, der erst zwei Punkte hat. „Aber ich unterschätze keine Mannschaft“, warnt Petrina. wy

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