Lokalsport Mannheim

SV Enosis Kommen und Gehen bei der Mannschaft von Trainer Cem Islamoglu

Großer Umbruch

Archivartikel

Mannheim.Der SV Enosis Mannheim war im März dieses Jahres sehr gut in die zweite Hälfte der Saison 2019/20 gestartet. Doch dann stoppte das Corona-Virus das Team von Trainer Cem Islamoglu. „Für uns war der Saisonabbruch sehr schade, für die ganze Welt ist die Pandemie ein Schock gewesen“, sagt der Coach, der im Januar das Traineramt beim Kreisligisten übernommen hatte. Der SV Enosis beendete die Runde auf Rang fünf. Nun gingen zahlreiche Leistungsträger. Islamoglu, der früh seine Zusage für ein weiteres Jahr gegeben hatte, will eine neue Truppe zusammenstellen.

Von den oberen Tabellenplatzierungen möchte der 39-Jährige deshalb erst einmal nichts wissen. „Bei uns sind doch sehr viele Spieler gegangen. Wir haben hauptsächlich ältere, gestandene Spieler verpflichtet“, sagt Islamoglu, der selbst schon beim SV Waldhof spielte.

Hoffen auf Überraschung

Mit Chris Liebe, Cem Kuloglu, Dominik Wallerus, Grigorius Gianapoulus, die zu Türkspor Mannheim gingen, sowie Alexandros Gianakidis und Giorgoios Parsantanian, die beide bei Srbija Mannheim angeheuert haben, spielen nun gleich sechs ehemalige Enosis-Kicker in der Landesliga. Buba Caasey und Hakan Yildiz wanderten zum KSC Schwetzingen ab.

Neu im Aufgebot sind Rückkehrer Mario Giahoudis, Gerard Dabla (GSV Ludwigshafen), Patrick Certa, Stefanos, Pavlos Sidiripoulus (VfR Mannheim II), Andrej Juric, Flakron Rexa (Türkspor Mannheim II) und Bakary Chatty (Turanspor Mannheim). Insgesamt ist der Kader mit 20 Mann besetzt.

Mit der Vorbereitung hat der Club Anfang August begonnen. „Aber wir können erst seit einer Woche mit dem kompletten Kader trainieren, weil viele Jungs im Urlaub waren“, sagt Islamoglu. Testspiele hat der SV Enosis fast keine absolviert. Im Kreispokal verlor man klar beim FV Brühl II mit 1:4.

„Um die Meisterschaft kämpfen wohl Rot-Weiß Rheinau, der FV Leutershausen, Amicitia Viernheim und die SpVgg Wallstadt. Die haben sich alle gut verstärkt“, findet Islamoglu. Und wie schätzt der Ludwigshafener die Chancen seiner Mannschaft ein? „Es gibt in jeder Saison ein Überraschungsteam. Vielleicht können wir das sein. Warum nicht?“

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