Lokalsport Mannheim

Fußball Fortuna kämpft ab Samstag gegen den Freiburger FC in der Relegation um den Aufstieg in die Oberliga

Heddesheim setzt auf Außenseiterrolle

MANNHEIM.Aller guten Dinge sind drei: Die Fußballer von Fortuna Heddesheim stehen bereits zum dritten Mal in Folge in den Aufstiegsspielen zur Oberliga-Baden-Württemberg. Und wie schon in den vergangenen zwei Jahren heißt der Gegner der Mannschaft von Rene Gölz, die in der Relegation zunächst Heimrecht hat, Freiburger FC.

„Schon wieder Freiburg“, sagte der Heddesheimer Trainer nach der geschafften Vize-Meisterschaft in der abgelaufenen Saison der Fußball-Verbandsliga Nordbaden schon etwas genervt. In der Saison 2016/17 verlor die Fortuna gegen die Breisgauer die erste Begegnung mit 0:4. Im Rückspiel ging Heddesheim zwar zu Hause mit 2:0 in Front. Doch die Partie endete mit 2:2 und der Traum vom Aufstieg platzte. Allerdings schied der FFC dann gegen den Vizemeister der Verbandsliga Württemberg aus.

Viele Stammspieler fallen aus

In der Saison 2017/18 trafen sich beide Clubs wieder. Damals verloren die Heddesheimer das Hinspiel zu Hause klar mit 0:3. In der zweiten Partie in Freiburg hatte die Fortuna zunächst ihre Chancen, doch letztlich siegte der FFC auch hier mit 2:0. Für die Freiburger gab es aber wieder kein Happy End. Wieder war nämlich für den Traditionsclub der Württemberger Vize Endstation. Nun kommt es also zum dritten Duell. „Wir sind auch diesmal nur der Außenseiter“, sagt Gölz, für den der dritte Tabellenplatz in der abgelaufenen Runde, der durch den Rückzug des Meisters VfB Gartenstadt für Heddesheim diesmal für die Aufstiegsspiele reichte, schon „eine Sensation“ darstellt. „Wenn man sieht, wie viel Stammpersonal in der Rückrunde ausgefallen ist, dann ist das eine super Sache“, erklärt der Coach. Simon Tüting, Eduard Hartmann, Christian Mühlbauer (alle Kreuzbandriss), Spielmacher Yannick Tewelde (Meniskus), Salih Özdemir (Ellenbogen-OP) und Yannick Wöppel (Leisten-OP) werden auch gegen Freiburg nicht einsatzfähig sein. „Wir müssen wieder improvisieren und werden versuchen, alles rauszuhauen“, sagt Gölz.

Das Hinspiel findet am Samstag, 15.30 Uhr, in Heddesheim statt. Ein Nachteil? „Wir müssen versuchen, eine gute Ausgangsposition herauszuholen, in Freiburg wird es am Mittwoch sehr schwer“, sagt Gölz.

Der Freiburger FC beendete die Saison in der Verbandsliga Südbaden mit 74 Punkten aus 30 Spielen und einem Torverhältnis von 91:26. Mit Marco Senftleber (34 Tore) hatte der FFC auch den Torjäger der Liga in den eigenen Reihen. „Sie haben viel individuelle Klasse“, weiß Gölz, der betont: „Wir sind noch mehr Underdog als die letzten beide Male, aber vielleicht ist das unsere Chance.“

Das Rückspiel am Mittwoch, 12, Juni, steigt um 18:30 Uhr im Freiburger Contempo-Stadion.