Lokalsport Mannheim

Handball-BW-Oberliga, Frauen 26:23-Sieg gegen Allensbach bringt Seckenheim Platz elf

HSG spielt nicht schön, aber erfolgreich

Mannheim.Anke Schalk, Spielmacherin des Frauenhandball-Oberligisten HSG Mannheim, brachte es nach dem 26:23 (13:11)-Heimsieg gegen den SV Allensbach II auf den Punkt: „Es war wirklich kein schönes Spiel, aber am Ende zählen nur die beiden Punkte.“ Im Kellerduell gegen den bis dahin punktgleichen Vorletzten behielten die Seckenheimerinnen kühlen Kopf und rückten durch den Sieg auch noch an der SG Nußloch vorbei auf Tabellenplatz elf. Damit ist auch der Anschluss ans Mittelfeld wieder hergestellt.

„Wir haben das Spiel heute definitiv in der Abwehr gewonnen. Gerade im Mittelblick haben wir trotz der verletzten Caroline Vreden richtig gut gedeckt“, freute sich Mannheims Trainer David Pollok. Spielführerin Vreden konnte aufgrund eines Teilmuskelfaserrisses in der Wade nicht spielen, dafür wirkte immerhin Leah Ziegler wieder mit, nachdem sich bei einer Untersuchung ihre Verletzung als harmlos erwies. Die Defensive verrichtete gegen Allensbach Schwerstarbeit, brachte die Gäste häufig an den Rande des Zeitspiels oder auch zu ungenauen Abschlüssen. Daraus resultierte ein 6:3 (12.)-Führung und auch beim 10:7 (21.) lag die HSG vorne.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lief es dann aber gar nicht gut für Mannheim, Allensbach egalisierte (13:13), kassierte dann aber eine Zeitstrafe, die die HSG eiskalt ausnutzte und sich wieder ein 15:13 (36.) erspielte. Diesen Schwung nahmen die Gastgeberinnen mit, erhöhten auf 21:15 (48.), aber noch war die Partie nicht entschieden. Das Team vom Bodensee kämpfte sich trotz einer glänzend aufgelegten Stella Gudenau im HSG-Tor wieder auf 23:20 und 25:22 (57.) heran, ehe Nathalie Schützdeller 90 Sekunden vor dem Ende mit ihrem Treffer zum 26:22 alles klar machte. me