Lokalsport Mannheim

3. Handball-Liga SGL spielt gegen Gelnhausen 24:24

Immerhin ein Punkt

Archivartikel

Leutershausen.Nach einem harten Kampf hat die SG Leutershausen den ersten Zähler in der neuen Spielzeit eingefahren. Bei der Saison-Heimpremiere in der 3. Handball-Liga Ost trennten sich die Roten Teufel in der Heinrich-Beck-Halle mit 24:24 (12:12) vom TV Gelnhausen. Zwar wartet die Mannschaft von Trainer Frank Schmitt damit weiter auf den ersten Sieg, sie hat dafür jedoch nun zumindest einen Pluspunkt auf dem Konto. Personell musste die SGL auf den erkrankten Ernst Mantek verzichten, zudem fielen Felix Jaeger, Niklas Ruß und Marvin Karpstein aus.

„Sicherlich war mehr als nur ein Unentschieden drin, aber wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, bilanzierte Schmitt. „Am Anfang war das Spiel sehr schnell, da hatten wir Probleme in der Abwehr. Natürlich war es nicht einfach für uns, weil wir wieder nur drei Rückraumspieler hatten – aber mit der Punkteteilung müssen wir jetzt leben.“

Remis geht in Ordnung

Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden, die Führung wechselte stetig, absetzen konnte sich keine Mannschaft. Bezeichnend für die Ausgeglichenheit war das Halbzeitergebnis – 12:12. Bei Leutershausen sorgte Max Rolka für Furore, sein Einsatz war nach einem Bänderriss lange fraglich. Er präsentierte sich aber in blendender Verfassung und netzte neunmal ein. Sein letzter Treffer fiel vier Minuten vor Schluss, es war auch das letzte Teufel-Tor. Gelnhausen traf noch zweimal und entführte einen Zähler.

SGL: Hübe, Döding – Bernhardt, Schwarz, Rolka (9), Stippel (1), P. Jaeger (1), Cirac (4), Schwechheimer, Gasser, Herbert, Wagner (2), Seganfreddo (5), Schwerdtfeger, Pauli (1), Moringen (1). tb