Lokalsport Mannheim

MM-Extra-Spiel VfB Gartenstadt ist neuer Verbandsliga-Spitzenreiter und trifft am Sonntag im Derby auf wieder erstarkte Schwetzinger

In der Rolle des Gejagten

GARTENSTADT.Der VfB Gartenstadt will seine Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nordbaden am Sonntag verteidigen. Die Gelben Bären treffen um 15 Uhr auf den abstiegsbedrohten SV 98 Schwetzingen, der allerdings zuletzt wie ein Aufstiegskandidat spielte.

VfB-Trainer Dirk Jörns ist mit dem Auftakt seiner Mannschaft in die Restrückrunde zufrieden, zuletzt gelang ein 2:1 bei der SpVgg Durlach-Aue. „Dort einen Sieg einzufahren, war wichtig“, sagt der Coach und betont: „Durlach-Aue ist eine sehr gute Mannschaft und die dortigen Platzverhältnisse sind auch immer eine Herausforderung. Beide Aufgaben hat meine Mannschaft aber sehr gut gemeistert.“

VfB hat Respekt

Der VfB profitierte zugleich von der überraschenden Heimniederlage des bis dahin punktgleichen Konkurrenten SV Sandhausen II. Die Hardtwälder verloren gegen den ATSV Mutschelbach mit 1:3 und rutschten auf den dritten Rang ab. Neuer Zweiter ist der VfR Mannheim. Die Rasenspieler, die zwei Punkte hinter den Gelben Bären liegen, sind bereits am Samstag um 15.30 Uhr beim 1. FC Bruchsal aktiv.

„Wir wollen in unserem ersten Pflichtspiel zu Hause nach der Winterpause natürlich punkten“, macht Jörns klar. Doch den nächsten Gegner nimmt der Coach nicht auf die leichte Schulter. „Schwetzingen steht in der momentanen Tabelle zwar nur auf Rang 15 und damit auf einem Abstiegsplatz. Aber der SV hat einen neuen Trainer, in der Winterpause hat sich auch etwas im Kader getan“, sagtt Jörns. „Und mit dem 5:0-Erfolg gegen die TSG Weinheim haben die Schwetzinger gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen darf. Da kommt ein gutes Team zu uns.“

Personell gibt es beim VfB keine Veränderungen: „Markus Urban war krank, aber ich hoffe, dass er zurückkehrt“, sagt der Trainer. Auch hinter Marcel Abele stehen noch Fragezeichen im Hinblick auf Sonntag. Er war unter der Woche ebenfalls stark erkältet.

Schwetzingen kommt mit viel Selbstvertrauen an den Anemonenweg. In der Winterpause verließen zwar mit Nelson Nsowah (FC Fortuna Heddesheim), Christoph Jüllich (SG Unter-Absteinach), Mauice Krämer, Tyrese Dia (FT Kirchheim), Jonathan Babari (VfR Mannheim) sowie Sergen Sertdemir (FC Wiesloch) sechs Spieler den Verein. Mit Can Filyos (FV Fortuna Heddesheim), Yunus Kovak (FC Türkspor Mannheim), Gilles Florian Djahini (VfR Mannheim) und Rückkehrer Fabian Wild (TSV Wieblingen) kamen aber auch vier Neuzugänge, die bereits für viel neuen Schwung gesorgt haben.

Coach Kevin Knödler, der das Team zusammen mit Lothar Fischer betreut, lobte zuletzt das Engagement und hofft, dass sein Team schnell aus der gefährlichen Zone herauskommt.