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Fußball-Kreisliga SpVgg Wallstadt hat das harte Auftaktprogramm gut überstanden und will um die vorderen Plätze mitspielen

Individuelle Fehler verhindern bessere Startbilanz

Archivartikel

Mannheim.Mit einem harten Auftaktprogramm ist die SpVgg Wallstadt in die neue Kreisliga-Saison gestartet. Die Elf von Trainer Michael Wagner musste sich schon mit Tabellenführer Ladenburg (2:5), sowie den Aufstiegsaspiranten Rheinau (2:2) und Viernheim (2:2) messen. Das überraschend hohe 10:0 gegen Friedrichsfeld am zweiten Spieltag poliert die Startbilanz der Wallstädter ordentlich auf.

Coach Wagner ist mit den bisherigen Leistungen aber durchaus zufrieden: „Wir hätten vielleicht zwei Punkte mehr auf dem Konto haben können. Die Gegner waren aber auch stark – dafür haben wir uns gut präsentiert“, lobt Wagner.

Nach dem großen Umbruch in der vergangenen Saison wurde die Wallstadt-Elf in diesem Sommer nur noch auf wenigen Positionen verändert. Coach Wagner kann mit einem großen Kader von 23 Spielern arbeiten und traut seinen Jungs eine Menge zu: „Wir wollen wieder um die vorderen Plätze mitspielen. Das Wort Aufstieg nimmt hier bei uns bewusst keiner in den Mund, da sehe ich andere Mannschaften an der Spitze. Jedoch vermute ich auch, dass es in dieser Liga dieses Mal keinen Dominator geben wird“.

Jetzt gegen gebeutelte Reilinger

Auf dem Weg nach oben in der Tabelle sollten die Wallstädter allerdings tunlichst ihre individuellen Fehler abstellen. Seit Saisonbeginn unterliefen der Wagner-Elf ein ums andere Mal eklatante Unkonzentriertheiten, die zum Gegentor führten. „Wir haben auch noch Defizite beim letzten Pass. Wir müssen es in Zukunft klüger und direkter ausspielen“, weiß der 50-Jährige, wo die Baustellen seiner Mannschaft liegen. Schon am Sonntag gegen Reilingen soll aber dringend der zweite Saisonsieg her. Mit einem krachenden 0:11 ging der kommende Gegner am Wochenende gegen den VfR Mannheim II unter, für Wagner eine reine Kopfsache: „Wir dürfen die Partie jetzt auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Vor allem müssen wir uns kampfstark zeigen und voll dagegenhalten, sonst gibt es ein böses Erwachen“. 

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