Lokalsport Mannheim

Inlinehockey ISC Mannheim will „auf ein neues Level“

Internationale Aufgaben rücken in den Vordergrund

Archivartikel

Mannheim.Nachdem die Inline Hockey Cracks des ISC Mannheim im Vorjahr alle Titel gewonnen haben, die es zu gewinnen gab, fokussieren sich die „Quadrats“ in der neuen Saison verstärkt auf internationale Aufgaben. In der Oberliga wird Titelverteidiger Mannheim mit seiner im Vorjahr in der Landesliga erfolgreichen „zweiten Mannschaft“ an den Start gehen und auch 2019 versuchen, im Meisterschaftskampf vorne mit zu mischen.

Nach vier Oberligameisterschaften in Folge, aber jeweils unbefriedigendem Abschneiden bei europäischen Wettbewerben, ist ein Ziel der Meistermannschaft, sich verstärkt mit Teams internationaler Qualität zu messen. „National sind wir noch nicht soweit wie in manchen anderen Ländern, da müssen wir noch dazu lernen“ will der sportliche Leiter des ISC, Sven Reutter, das deutsche Inline Hockey „auf ein anderes Level bringen“.

Qualifiziert ist Mannheim wieder für den Europapokal, der in diesem Jahr vom 11. bis 14. April in Roana (Italien) ausgetragen wird und den Startschuss zum Saisonauftakt gibt, gefolgt vom schon traditionellen ISC-Osterturnier vor dem Ligabeginn. Zusätzlich stehen Wettbewerbe in Belgien, Tschechien und der Schweiz auf dem Programm. In der Schweiz werden die „Quadrats“ in der „Winterliga“ antreten.

Bei den Spielen um die Deutsche Meisterschaft und den Deutschen Pokal ist die erste Garnitur des ISC als Titelverteidiger ebenfalls weiterhin am Start. Beide Turniere finden, wie schon 2018 im Mannheimer Friedrichspark statt.

Die ISC-Jugend wächst unterdessen kräftig weiter, die Mitgliederzahlen ebenfalls. Das Interesse beim U-13- und U-16-Nachwuchs wird immer besser, dieses Jahr sind in beiden Ligen fünf Teams am Start – so viele wie schon lange nicht mehr.

Inlinehockey ist inzwischen auch offiziell anerkannte Sportart des DOSB, Mannheim dabei explizit offizielles DOSB-Leistungszentrum Inlinehockey. Darauf ist der ISC besonders stolz. ra