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Fußball Auch in Halle kommen die Pfälzer nicht über ein 1:1 hinaus / Primus Saarbrücken mit 3:3-Spektakel gegen Wehen-Wiesbaden

Kaiserslautern sitzt weiter im Keller

Halle.Wieder nur ein Punkt, wieder Enttäuschung und Frust. Beim 1. FC Kaiserslautern gleichen sich die Bilder nach den Auftritten in der 3. Fußball-Liga nahezu jede Woche. Nach dem 1:1 beim Halleschen FC, dem bereits siebten Remis im elften Saisonspiel, stecken die Pfälzer weiter ganz tief im Abstiegskampf. Mit zehn Punkten stehen die Roten Teufel als Tabellen-16. nur knapp über dem Strich. „Das ist einfach zu wenig. Wir haben insgesamt nicht so gut gespielt, wie wir spielen können. Ich bin nicht zufrieden“, kristisierte FCK-Trainer Jeff Saibene.

Dabei hätte die Partie in Halle für den FCK gar nicht besser beginnen können. Kenny Prince Redondo schloss nach zwölf Minuten einen schönen Angriff über Hikmet Ciftci und Adam Hlousek zur frühen Führung für die Gäste ab. Danach machte Kaiserslautern aber nahezu nichts mehr nach vorne und kassierte kurz nach der Pause durch Halles Antonios Papadopoulos folgerichtig den Ausgleich.

Das Gegentor fiel erneut nach einer Standardsituation, eine der vielen Problemzonen des FCK in dieser Saison. Dafür hatte auch Torschütze Redondo keine Erklärung: „Das ist sehr ärgerlich. Wir müssen das so langsam mal in unsere Köpfe bekommen, das beschäftigt uns ja schon länger. Die Gegentore sind nur schwer zu erklären“, sagte er bei Magenta Sport.

Schon am Mittwoch bekommen die Pfälzer im Heimspiel gegen Aufsteiger VfB Lübeck die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Am kommenden Sonntag geht es dann zum Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken. Ob Carlo Sickinger in beiden Partien mitwirken kann, ist offen. Der Kapitän hatte sich in Halle beim Warmmachen am Oberschenkel verletzt und war kurzfristig ausgefallen.

Primus Saarbrücken schreibt unterdessen weiter an seiner Erfolgsgeschichte und haderte nach dem 3:3 (2:2) gegen Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden sogar mit dem Spielausgang. „Wir haben, bei aller Bescheidenheit, für Spektakel gesorgt“, sagte FCS-Trainer Lukas Kwasniok nach dem Abpfiff.

Obwohl es für die Saarländer nicht zum Sieg reichte, führt der seit vier Spielen ungeschlagene Aufsteiger die Tabelle in der 3. Fußball-Liga mit 23 Punkten weiter an. Kwasniok glaubt, dass dies auch nach der Englischen Woche mit den Partien bei Türkgücü München am Mittwoch und gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag so bleiben wird. „Ich habe das Gefühl, dass die Haltung der Mannschaft und der Zusammenhalt so groß ist, dass die Mannschaft nichts aus der Bahn werfen wird“, sagte der 39-Jährige.

Gegen Wehen trafen Stürmer Sebastian Jacob (13./73. Minute) und der Ex-Wiesbadener Nicklas Shipnoski (23.) für Saarbrücken. 

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