Lokalsport Mannheim

Handball-Badenliga Ungefährdeter Heimsieg gegen Oftersheim/Schwetzingen II

Konsequente Friedrichsfelder

Archivartikel

Mannheim.Mit einer soliden Vorstellung haben sich die Badenliga-Handballer des TV Friedrichsfeld einen 30:24 (16:13)-Heimsieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II erkämpft. „Ich hatte nie Sorge, dass etwas anbrennen könnte. Meine Mannschaft hat eine sehr ordentliche, geschlossene Teamleistung abgeliefert“, bilanzierte TVF-Trainer Marco Dubois zufrieden.

Mit dem Heimerfolg verbesserte sich Friedrichsfeld mit 11:13 Punkten auf Tabellenplatz sieben, während der bisherige Nachbar Oftersheim auf Rang elf (8:16) abrutschte. „Das war enorm wichtig. Sowohl für die Moral, als auch für die Tabelle“, unterstrich TVF-Sprecher Florian Kuhn.

Schon in der ersten Viertelstunde war Friedrichsfeld nicht zu stoppen, führte mit 9:3, ehe die HG nach einer Auszeit besser in die Partie fand und auch vom frühen Aus für Peter Embach profitierte. Der Leistungsträger musste mit Kniebeschwerden das Parkett verlassen und konnte nicht mehr eingesetzt werden.

Bis auf 10:8 (20.) schmolz der Vorsprung, wobei die Gäste konsequent das taktische Mittel eines siebten Feldspielers nutzten. Dadurch kam zwar TVF-Torhüter Christian Schemenauer in den seltenen Genuss, zwei Tore mit weiten Abwürfen beizusteuern, „aber unterm Strich war das ein sehr gutes Mittel“, gab Dubois zu. Die Deckung der Friedrichsfelder war dadurch sehr beschäftigt, aber dank einer starken Offensivleistung gelang es, beim 26:20 (48.) auf die Siegerstraße einzubiegen. „Wir haben uns nie beirren lassen und unser Konzept durchgezogen“, lobte auch Kuhn.

TSV A. Viernh. – Knielingen 30:30

Mit einem Remis musste sich Viernheim zufriedengeben: „Nach einer bärenstarken ersten Hälfte und einer Sechs-Tore-Führung kurz nach der Pause lief es leider nicht mehr ganz so rund“, meinte TSV-Amicitia-Trainer Frank Herbert im Anschluss.

Tatsächlich gerieten die Südhessen nach dem 20:14 (34.) mehrmals in Unterzahl. Knielingen glich nicht nur aus, sondern legte beim 22:21 (43.) erstmals seit dem 7:6 (10.) wieder vor. Viernheim – ohne den erkrankten Geißler, dafür aber mit dem erst 18-jährigen Ronny Unger – fing sich aber. Die Gastgeber hielten den Rückstand in Grenzen und schafften nach dem 28:30 drei Minuten vor dem Ende mit einer wahren Energieleistung und durch Treffer von Marcel König und Dominik Seib den 30:30-Ausgleich.

Noch waren 100 Sekunden zu spielen. Den letzten Angriff der Knielinger, bei denen der frühere Viernheimer Rückraumspieler Sven Walther mit acht Toren erfolgreichster Werfer war, wehrte der TSV Amicitia ab. Herbert nahm noch einmal eine Auszeit, stellte sein Team auf die letzte Aktion ein, „aber leider konnten wir uns nicht mehr mit dem Siegtreffer belohnen“, trauerte der Trainer einem möglichen Erfolg nach. „Das war ein verlorener Punkt.“