Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A II ASV Feudenheim beim SC Käfertal

Kreis-Elf im Charaktertest

Archivartikel

MANNHEIM.Der ASV Feudenheim hat am vergangenen Wochenende das Ortsderby gegen die DJK mit 1:2 verloren. ASV-Trainer Markus Kreis ordnete das Ergebnis allerdings weniger in Richtung Prestige-Niederlage als vielmehr in den Kontext der derzeitigen Personalmisere ein. Der derzeitige Engpass im Spielerkader – zuletzt fielen zwölf Akteure auf einmal aus – machte gar erforderlich, dass der etatmäßige Torhüter Markus Wollnik in der Innenverteidigung auflaufen musste.

„Die derzeitige Phase ist nicht so prickelnd. Einige Spieler werden langfristig bis zur Winterpause fehlen“, ist für Kreis noch keine Entspannung in Sicht. Gegen den Lokalrivalen musste auch noch Lars Ressler bereits nach 20 Minuten verletzt passen. Einziger Lichtblick ist die voraussichtliche Rückkehr von Marc Ritschel, zudem hat Gezim Beqiri seine Rotsperre abgesessen und stößt auch wieder zum Team. Dennoch schlägt sich die Rumpftruppe des ASV Feudenheim in den Partien ordentlich, lediglich die Ergebnisse passen nicht.

„Gegen das Spitzenteam SKV Sandhofen haben wir 3:1 geführt und dann noch unglücklich verloren. Und jetzt hat die DJK gegen uns durch einen Sonntagsschuss aus 35 Metern gewonnen“, sieht Kreis derzeit auch das Glück nicht gerade auf Seiten des ASV. Und dennoch ist es gerade die jetzige Phase, die der Mannschaft Charakter und Mentalität abverlangt. „Die Spieler, die uns derzeit zur Verfügung stehen, machen das hervorragend. Ich muss hier gar nicht groß als Mentor auftreten, auf und neben dem Platz ist jeder für den anderen da“, lobt Kreis die Kameradschaft.

Zudem seien gerade die Spieler dabei, sich zu beweisen, die zuletzt im zweiten Glied standen. Mit der Partie beim SC Käfertal steht für Kreis ein besonderes Spiel an: Bis vor eineinhalb Jahren trainierte er die zweite Mannschaft des Gegners. wy

Zum Thema