Lokalsport Mannheim

Eishockey U 12 der Jungadler vertreten Deutschland bei Top-Turnier in Russland / Fehlendes Eistraining kostest bessere Platzierung

Legenden-Spiel als Höhepunkt

Mannheim.Der EuroChem Cup im russischen Novomoskowsk gilt in der Altersklasse U 12 als inoffizielle Weltmeisterschaft und bei dem international stark besetzten Turnier vertraten auch 2018 die Jungadler Mannheim unter den zwölf Mannschaften aus acht Nationen wieder die deutschen Farben. An die dritten Plätze von 2014 und 2015 konnte der Mannheimer Eishockeynachwuchs dieses Mal allerdings nicht anknüpfen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Metzeltin schloss den Wettbewerb auf dem neunten Rang ab.

„Der Schlüssel zum Turnier war letztlich schon das erste Spiel“, bekam es das Jungadler-Team von Coach Metzeltin gleich zu Beginn mit dem HC Klaipeda zu tun. Die Litauer wurden erst im Finale vom Gastgeber Victoria Nowomoskowsk mit 10:2 gestoppt. „Wir konnten das Spiel gegen Klaipeda beim Stand von 0:2 lange offen halten, aber am Ende hat man schon gemerkt, dass wir aktuell zu Hause nicht auf Eis trainieren“, kann das Metzeltin-Team erst in einigen Tagen in Mannheim wieder aufs Eis gehen. So hieß es am Ende 7:0 für Klaipeda und damit musste im zweiten Vorrundenspiel gegen die Leysin Sport Academy aus der Schweiz ein Sieg her, um das Viertelfinale zu erreichen.

„In diesem Spiel haben die Jungs wirklich gekämpft und es war sehr knapp. Nach der 4:5-Niederlage waren dann alle enttäuscht“, bedauert Metzeltin den verpassten Einzug in die runde der letzten Acht.

Erfolgserlebnisse zum Abschluss

In den beiden Platzierungsspielen sammelten die Mannheimer Talente aber noch einmal ihr Kräfte und bezwangen den HC Narva aus Estland und die Albany Capitals aus den USA jeweils mit 9:0. „Das waren dann schon sehr deutliche Ergebnisse, da hat man auch gemerkt, dass wir wieder mehr im Spielrhythmus waren.“ Auch wenn es sportlich nicht ganz wie erhofft lief, wird die U 12 der Jungadler den EuroChem Cup 2018 dennoch in guter Erinnerung behalten.

„Wir wurden in Novomoskowsk wieder sehr herzlich aufgenommen und am Ende des Turniers gab es auch wieder das Spiel mit den russischen Eishockeylegenden. Da standen Altstars wie Pavel Bure, Igor Larionov, Alexei Kasatonov, Sergej Fedorov, Waleri Kamenski, Alexei Gusarov, Wladimir Lutschenko oder auch Wjatscheslaw Fetisov, gemeinsam mit den Kindern auf dem Eis“, berichtet Metzeltin begeistert.