Lokalsport Mannheim

Baseball Tornados finden kein Mittel gegen Heidenheim

Lehrstunde des Meisters

MANNHEIM.Der Tabellenführer war eine Nummer zu groß: Die Mannheim Tornados absolvierten in der Baseball-Bundesliga vier Spiele in vier Tagen gegen die Heidenheim Heideköpfe – jedes Mal gingen die Wirbelwinde als Verlierer vom Feld. Nach den Niederlagen in Heidenheim am Donnerstag (7:12 und 0:10) fanden die Tornados gestern auch im heimischen Roberto-Clemente-Field kein Mittel gegen die starke Offensive des Süd-Spitzenreiters und verloren mit 5:7 und 5:13.

In der ersten Partie gelang den Tornados durch Francisco Riestra die 1:0-Führung (3.), im fünften Abschnitt glich Heidenheim durch einen Solo-Homerun von Shawn Larry aus und nutzte anschließend im selben Inning einen Fehler der Mannheimer zur 2:1-Führung. Dominik Höpfner schaffte per Homerun das 2:2 (5.), dann zog Heidenheim aber durch einen Schlag über die Absperrung für zwei Runs von Gary Michael Owens im sechsten, sowie zwei weiteren Runs im siebten Inning auf 6:2 davon. Owen gelang im neunten Durchgang sein zweiter Homerun zum 7:2. Die Tornados schafften durch Derek Romberg, der den Ball ebenfalls spektakulär für drei Punkte über den Zaun beförderte, nur noch Ergebniskosmetik zum 5:7. Pitcher Gian Franco Rizzo quittierte die Niederlage für die Tornados.

Im zweiten Duell zeigten die Heideköpfe erneut ihre Stärke. Heidenheim ging im ersten Inning mit 6:0 in Front. Die Tornados liefen die ganze Zeit dem Rückstand hinterher. Die Heideköpfe gewannen klar mit 9:5, weil die Mannheimer Werfer Christian Schoupal und Francisco Escarra die Schlagmänner der Heidenheimer kaum in den Griff bekamen. Durch die Niederlagenserie rutschten die Mannheimer in der Tabelle auf den fünften Rang ab. bol