Lokalsport Mannheim

Bowling Viernheimer Bundesliga-Damen erwischen zum Saisonauftakt rabenschwarzen Tag / Herren-Zweitligist Condor überrascht

Leipzig schlechtes Pflaster für Royal

Archivartikel

Leipzig.Mit unterschiedlichem Erfolg starteten die Teams aus der Metropolregion in die Bowling-Bundesliga-Saison 2018/2019. In der Ersten Bundesliga der Damen kehrte zum Liga-Auftakt gleich Ernüchterung ein. Wie schon einmal vor zwei Jahren erwischte Royal Viernheim (USC) im Leipziger Bowl Play Center einen rabenschwarzen Tag. Nach einem famosen Auftakt gegen FTG Frankfurt mit 207 Pins Schnitt und den ersten Punkten hatten die Südhessinnen bereits nach dem ersten Spiel ihr Pulver mehr oder weniger verschossen. Unglückliche Niederlagen und nur noch ein weiterer Sieg aus insgesamt neun Begegnungen brachten den Royal Damen nach dem ersten Spieltag einen Platz im Tabellenkeller ein.

„Diese Halle scheint uns einfach nicht zu liegen“, haderte Martina Kolbenschlag mit teilweise unnötigen Niederlagen. „Für uns hat der Abstiegskampf bereits begonnen“, hofft Kolbenschlag, an den kommenden Spieltagen ihr Team wieder in die richtige Richtung zu bringen. Stefanie Oellien erzielte mit 186 Pins im Schnitt die beste Leistung ihrer Mannschaft.

Herber Rückschlag für ABC

Besser starteten die Damen des BSC Condor Mannheim (TSV 1846) in die Zweite Liga Süd. Mit vier gewonnenen Partien und stabilen Pin-Zahlen begann Condor das Abenteuer Zweite Liga solide und findet sich zunächst im Mittelfeld wieder. Eine starke Leistung erbrachte Nadja Bischoff mit 192 Pins im Schnitt.

In der Zweiten Liga Süd der Herren überraschte Aufsteiger BSC Condor Mannheim in den ersten fünf Begegnungen mit einem starken Auftritt und vorübergehender Tabellenführung, konnte das hohe Niveau im zweiten Spielabschnitt aber nicht ganz halten. Dennoch zeigte sich Clubvorsitzender Joachim Koob zufrieden mit der Leistung seines Teams „und den vielen Punkten, die wir schon für den Klassenerhalt gesammelt haben“. Bei Condor überzeugte Kai Barzen mit einem Schnitt von 217 Pins.

Einen herben Rückschlag mussten dagegen die TSV-Vereinskameraden des ABC Mannheim bei ihrem ersten Auftritt hinnehmen. Mit der niedrigsten Pin-Zahl und nur drei Siegen finden sich die ambitionierten ABC-Cracks völlig ungewohnt am Tabellenende wieder und müssen alle Anstrengungen unternehmen, um nicht im Abstiegsstrudel zu landen. Allein Alexander Rusch konnte mit 201 Pins Schnitt noch Zweitliga-Niveau aufbieten. „Mir fehlen die Worte“, hatte Abteilungsleiter Dieter Jerrentrup keine Erklärung für den desolaten Auftritt seiner Truppe. ra