Lokalsport Mannheim

Kanu DKV vertraut Weltmeister des WSV Sandhofen

Lemke darf sich schonen

Duisburg.Die Kanuten des WSV Sandhofen paddeln auch in dieser Saison auf internationalen Gewässern. Max Lemkes überzeugende Leistung bei der ersten nationalen Qualifikation mit den Plätzen eins und zwei genügte dem DKV, um ihn für den Weltcup in Duisburg, die EM in Belgrad und die WM in Portugal zu nominieren – wahrscheinlich wieder im K4/500 m, in dem er 2017 den WM-Titel holte und einen Weltrekord aufstellte. Da Lemke an einer Bronchitis erkrankt war, durfte er sich bei der zweiten Sichtung in Duisburg schonen.

Dort nahm der gerade der Jugend entwachsene Dominic Greguric seine Chance wahr und qualifizierte sich für die U-23-WM Ende Juli in Bulgarien. Nach Rang sechs über 200 m in der ersten Sichtung hat er sich nun mit Platz drei nachdrücklich für die Sprintboote empfohlen.

Jhonson überzeugt

Eine überzeugende Leistung auf dem Wasser und im Athletik-Test bot einmal mehr Jugendfahrerin Cassandra Jhonson, die sich in der Rangliste ganz an die Spitze setzte. Ausschlaggebend waren die Plätze zwei (200 m), drei und vier (je 500 m). Sie paddelt zunächst bei einer internationalen Regatta in der Slowakei, danach bei der Junioren-WM im bulgarischen Plovdiv, die parallel zur U-23-WM stattfindet.

Der vom Kanu-Slalom in die Rennkajaks gewechselte Björn Barthel bewies auf den sogenannten Anschlussplätzen, dass nächstes Jahr mit ihm zu rechnen sein wird. Der, wie die anderen WSV’ler, von Volker Lambeck trainierte Felix Landes (Neckarsulm) verpasste zwar einen Platz im A-Team, wird aber an den Europäischen Studentenspielen in Portugal und an der Studenten-WM in Ungarn teilnehmen.