Lokalsport Mannheim

Handball, 3. Liga SGL erwartet am Samstag die Coburger Zweitliga-Reserve in der Heinrich-Beck-Halle / HSC-Innenblock neu formiert

Leutershausen braucht Angriffsschwung

Hirschberg.Weil man sich den Auftritt im Derby anders vorgestellt hatte, war die Stimmung zunächst ernüchternd. „Wir hatten uns im Vorfeld gesagt, dass die Mannschaft gewinnen wird, die den größeren Willen zeigt“, war Alexander Hübe, der Routinier im Tor der SG Leutershausen verwundert über das, was die Roten Teufel am vergangenen Samstag in der Nordstadthalle zeigten: „Schwetzingen hat direkt klar gemacht, dass sie diese zwei Punkte wollen. Deshalb war der Sieg insgesamt verdient.“

An Hübe lag es zumindest nicht, dass die SGL mit 16:19 bei der HG Oftersheim/Schwetzingen verlor und anschließend auf den vierten Tabellenplatz der 3. Handballliga abrutschte. Die Abwehr – wenn auch ohne Manel Cirac – stand größtenteils gut, vielmehr klemmte es im Angriffsspiel. Und zwar so ziemlich an allen Ecken und Enden: Für eine bessere Leistung wäre am Samstag eine gute Gelegenheit. Wenn die Zweitliga-Reserve des HSC 2000 Coburg um 19 Uhr in der Heinrich-Beck-Halle gastiert, dann sollte seine Mannschaft mit dem notwendigen Ehrgeiz an die Aufgabe herangehen, um den Zuschauern im vorletzten Heimspiel der Saison zwei Punkte schenken zu können.

Das Hinspiel gewann die SGL im November deutlich. In der 3500 Zuschauer fassenden HUK-Coburg Arena siegte man vor knapp 100 Zuschauern mit 30:21 – dabei hatte man vor allem mit Rückraumschütze Andreas Wolf Probleme. Trainer Schmitt: „Coburg hat nun eine ganz andere Mannschaft als noch im Hinspiel. Sie haben einen neuen Innenblock – das wird eine extrem schwierige Aufgabe für uns.“

TVG in Bruchköbel

Groß war hingegen die Freude am vergangenen Samstag bei Spielern, Fans und Verantwortlichen des TVG Großsachsen. Mit dem hart erkämpften Sieg gegen den TV Gelnhausen holten die „Saasemer“ wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga Ost. Am Sonntag (17 Uhr) reist der TVG nun zum Vorletzten aus Bruchköbel. Mit 14:38 Punkten steht die SG mit dem Rücken zur Wand, das Hinspiel gewann der TVG nur knapp mit 31:29 (16:13). Unterschätzen werden die Bergsträßer den Gegner also nicht. „Am Ende wird jeder Punkt zählen, vielleicht sogar jedes Tor. Umso wichtiger ist es, dass wir mit der Kampfstärke und dem Willen vom vergangenen Samstag weitermachen, denn nur dann haben wir eine Chance“, sagt Kapitän Jonas Gunst.

Auch Trainer Stefan Pohl weiß, was die Stunde geschlagen hat: „Der Sieg gegen Gelnhausen war nur ein erster guter Schritt. Wir brauchen noch Punkte und wollen die so schnell wie möglich holen. Das wird schwer gegen die SG Bruchköbel, dort haben auch schon andere Teams nicht gut ausgesehen.“ wn/ü