Lokalsport Mannheim

Eishockey Frauen-Bundesligist will noch näher an Platz fünf

Mad Dogs planen nächsten Schritt

Archivartikel

Mannheim.Am Wochenende startet die Fraueneishockey-Bundesliga in die neue Spielzeit 2018/2019. Für die Damen der Mad Dogs Mannheim beginnt die neue Runde dabei mit zwei Auswärtsspielen in Hannover. Die Niedersachsen gehören seit dieser Saison zu den Hannover Indians, nachdem der SC Langenhagen im März 2018 seine Eissportabteilung aufgelöst hat. „Sie hatten in Hannover jetzt sicher eine bessere Vorbereitung, als vor der letzten Bundesliga-Saison, wo sie wegen der Hallenfrage zunächst völlig in der Schwebe waren“, erinnert der Teamleiter der Mad Dogs Damen Dirk Clauberg an den Start der vergangenen Spielzeit.

Die beiden Auswärtsspiele im Eisstadion am Pferdeturm (Samstag 20 Uhr und Sonntag 12.40 Uhr) zum Saisonauftakt erwartet Clauberg denn auch durchaus mit Spannung. „Hannover ist schwer einzuschätzen, aber Punkte sollten dort für uns möglich sein“, hofft der Teamleiter auf einen guten Saisonstart der Mad Dogs Damen.

In dieser Fraueneishockey-Bundesligasaison gibt es dabei zwei wesentliche Neuerungen. So werden die Teams auf den Plätzen eins bis vier eine Play-off-Runde um die deutsche Meisterschaft bestreiten, während die Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht in Play-downs den sportlichen Absteiger ausspielen. „Wenn es uns gelingt, in die Play-offs einzuziehen, dann wäre das schon eine Sensation. Unser Saisonziel ist es, da weiterzumachen, wo wir letzte Saison aufgehört haben und näher an Platz fünf heranzukommen“, beschreibt Clauberg das Saisonziel der Schwarz-Gelben, denen in der letzten Spielzeit sieben Punkte auf Rang fünf fehlten.

Als Abgänge haben die Mad Dogs Damen die Geschwister Lea, Luisa und Lilli Welcke (alle Kanada) sowie Victoria Hanson (zurück in die USA) und Kellye Nelson (Schweden) zu verkraften. Mit den Stürmerinnen Theresa Knutson (USA) und Lisa Alexandra Campeau (Kanada), Jasmin Fuchs und Xenia Merkle (beide Heilbronn), Klara Rowold (Bremerhaven) und Torhüterin Katharina Werner (SC Langenhagen) gibt es aber auch sechs Neuzugänge im Kader. „Für Katharina Werner wird das ein besonderes Wochenende in Hannover, schließlich trifft sie dort auf das Team, für das sie letzte Saison noch im Tor gespielt hat“, weiß Clauberg um die besondere Situation für die neue Keeperin. and