Lokalsport Mannheim

Hockey TSVMH und MHC im Viertelfinale der Hallen-DM

Mannheimer Duo weiter

Mannheim.Die beiden Plätze im Viertelfinale um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft 2019 gehen in der Südgruppe der DamenBundesliga beide nach Mannheim. Nachdem der Mannschaft des Tabellenführers TSV Mannheim Hockey schon am Samstag nach dem klaren 10:0 (7:0)-Heimsieg im Derby gegen den Aufsteiger Feudenheimer HC ein Platz unter den national besten Acht nicht mehr zu nehmen war, beseitigten gestern auch die Damen des Mannheimer HC die letzten Zweifel am Viertelfinaleinzug.

Dabei standen die MHC-Damen schon vor dem gestrigen Spiel beim Münchner SC als Viertelfinalist fest, denn durch den 6:1 (2:0)-Auswärtssieg der TSVMH-Damen beim Nürnberger HTC war der MHC aufgrund der Tordifferenz ebenfalls nicht mehr von einem der beiden ersten Plätze zu verdrängen. Mit dem 6:4 (2:2)-Erfolg beim MSC holte sich der MHC aber auch aus eigener Kraft die Zähler, um vorzeitig das Ticket für das Viertelfinale zu buchen. Für den Feudenheimer HC steht nach der gestrigen 3:6 (0:4)-Heimniederlage gegen den Rüsselsheimer RK dagegen der Gang zurück in die 1. Regionalliga Süd fest.

„Wir wollten das Spiel gegen den FHC deutlicher gestalten, als das Hinspiel und das ist uns gelungen. Außerdem haben wir im Kampf um Platz eins etwas für die Tordifferenz getan“, war TSVMH-Damen-Coach Carsten-Felix Müller mit dem 10:0 (7:0)-Kantersieg überaus zufrieden.

FHC zahlt viel Lehrgeld

„Die ersten zehn Minuten halten wir hier noch gut mit, aber wir machen nichts aus unseren Chancen. Beim TSVMH sah das anders aus, sie waren die bessere Mannschaft und haben dieses Spiel verdient gewonnen. Man sieht, dass es bei uns eben noch für die Bundesliga fehlt“, gab FHC-Damentrainer Peter Lemmen unumwunden zu.

Schon in Hälfte eins herrschten klare Verhältnisse, als Corinna Przybilla (9., 29.), Laura Keibel (12.), Lisa Schall (15., 16.), Fanny Cihlar (25./Strafecke) und Violetta Klein (29.) für die 7:0-Pausenführung des TSVMH sorgten. Im zweiten Abschnitt ließen Fanny Cihlar (36/ Strafecke.), Tonja Fabig (50.) und Antje Rink (52.) die Treffer zum überdeutlichen 10:0-Sieg folgen.

Die MHC-Damen holten sich am Samstag einen wichtigen 5:2 (2:2)-Sieg in Rüsselsheim, obwohl sie zunächst sogar mit 0:2 hinten lagen. „Wir haben dann von Raum- auf Manndeckung umgestellt, danach lief es dann deutlich besser“, befand MHC-Damencoach Philipp Stahr.

Noch vor der Pause erzielten Nike Lorenz (20./Strafecke) und Greta Lyer (28.) den 2:2-Ausgleich. Im zweiten Abschnitt stellten dann Marlena Rybacha (33.) und Cecile Pieper (36.) die Weichen auf Sieg, ehe Sonja Zimmermann (58.) den Schlusspunkt setzte. and