Lokalsport Mannheim

Eishockey Mad-Dogs-Talente in Juniorinnen-Auswahl berufen

Mannheimer Sextett fährt zur U-18-WM

Archivartikel

Mannheim.Für die U-18-Eishockey-WM im russischen Dmitrov (6. bis 13. Januar) hat Juniorinnen-Bundestrainer Tommy Kettner das Aufgebot bekanntgegeben. Auf den WM-Zug in die Region um Moskau sind dabei mit Lisa Heinz, Fine Raschke, Lucia Schmitz, Aileena Dopheide, Lilli Welcke und Luisa Welcke gleich sechs Spielerinnen aufgesprungen, die in der Fraueneishockey-Bundesliga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis gehen.

Nach dem letztjährigen Wiederaufstieg treffen die deutschen U-18-Juniorinnen bei der WM in Russland in der Vorrundengruppe B auf Finnland, Tschechien und die Schweiz. Nur die beiden ersten Teams der B-Gruppe erreichen das WM-Viertelfinale, während die beiden letztplatzierten Mannschaften der B-Gruppe in einer „Best-of-three“-Serie den Absteiger ermitteln.

Ebenfalls für die Mad Dogs Damen ist Lea Welcke in der Fraueneishockey-Bundesliga aktiv, die von heute bis zum 6. Januar beim Nations Cup in Füssen mit der deutschen Damen-Nationalmannschaft aufs Eis geht. In der Vorrunde bekommt es die DEB-Auswahl dabei mit den Teams aus Schweden und der Schweiz zu tun.

Valenti glänzt mit U-18-Junioren

Für die deutschen U-18-Junioren geht es zwar erst im April in Riga bei der WM der Division I A um den Aufstieg zu den Top-Nationen, dieser Tage ließ sich die Vorbereitung auf das WM-Turnier in der lettischen Hauptstadt für die Mannschaft von U-18-Bundestrainer Frank Fischöder (Coach der Jungadler Mannheim) allerdings sehr gut an. So landete der DEB-Nachwuchs beim Fünf-Nationen-Turnier im schweizerischen Zuchwil auf einem hervorragenden zweiten Rang.

Nur dem Turniersieger Finnland musste sich die DEB-Auswahl knapp mit 3:4 geschlagen geben. Davor hatte das deutsche Team mit den acht Jungadlern Louis Brune, Tim Fleischer, Tim Lutz, Philipp Mass, Tobias Möller, Moritz Seider, Yannik Valenti und Tim Stützle gegen den Gastgeber Schweiz (6:3), Tschechien (4:3) und die Slowakei (5:4 nach Verlängerung) Siege gefeiert. Mit acht Toren war Yannik Valenti bester Torschütze des Turniers.