Lokalsport Mannheim

Hockey Um in der Bundesliga zu bleiben, müssen die TSVMH-Damen gegen den MHC gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen

Mannheimer Stadtderby ein Schicksalsspiel

Archivartikel

Mannheim.Es ist ein ungleiches Derby. Am Sonntag (11.30 Uhr) treffen die Damen des TSV Mannheim Hockey in der Feldhockey-Bundesliga auf den Mannheimer HC. Während der gastgebende TSVMH auf dem vorletzten Platz nur noch im Falle eines Sieges und einer gleichzeitigen Heimniederlage der Zehlendorfer Wespen den Gang in Liga zwei vermeiden kann, geht es für den zweitplatzierten MHC darum, sich für das Final Four am 18./19. Mai in Krefeld einzuspielen.

„Wir wollen ein gutes Derby spielen“, betont Carsten-Felix Müller. Der TSVMH-Trainer weiß dabei genau, dass sein Team trotz Heimvorteils als klarer Außenseiter in das letzte Rundenspiel geht und dass die Hoffnung, dem Abstieg zu entgehen, auch angesichts der Verletztenmisere nicht allzu groß ist. „Wir haben uns zuletzt in Düsseldorf und Köln gar nicht schlecht präsentiert, aber am Ende konnten wir doch nichts holen, das ist uns in dieser Saison nicht zum ersten Mal passiert. Dadurch dass sich Violetta Klein und Paula Heuser bei ihren Einsätzen wieder verletzt haben, wird es am Sonntag ganz schwer für uns“, sagt Co-Trainerin und Spielerin Fanny Rinne-Cihlar. Sie weiß allerdings auch, dass die Schwarz-Weiß-Roten nichts mehr zu verlieren haben.

Für die Gäste vom MHC ist mit einem Sieg sogar noch Platz eins in der Abschlusstabelle und die damit verbundene EHL-Qualifikation möglich. Dafür bedürfte es aber der Schützenhilfe des Berliner HC, der sein Heimspiel gegen Spitzenreiter UHC Hamburg gewinnen müsste.

MHC winkt EHL-Qualifikation

„Diese Möglichkeit besteht natürlich noch. Daher wollen wir von unserer Seite aus alles tun, was möglich ist, falls dieser Fall eintreten sollte“, hat MHC-Coach Philipp Stahr mit seinem Team am Sonntag keine Gastgeschenke zu verteilen. „Wir werden mit Cécile Pieper, Sonja Zimmermann und Megan Frazer zwar auch drei angeschlagene Spielerinnen im Hinblick aufs Final Four schonen, aber für uns gilt es vor der DM-Endrunde, im Rhythmus zu bleiben“, ergänzt Stahr. and