Lokalsport Mannheim

Hockey MHC-Herren freuen sich auf Finalneuauflage

Maschke fordert Spiel am Limit

Archivartikel

Mannheim.Der Tag der Deutschen Einheit bietet den Hockeyfans in Mannheim eine Neuauflage des DM-Finals von 2019: Am Samstag (15.30 Uhr) stehen sich „Vize“ Mannheimer HC und der deutsche Feldhockeymeister HTC Uhlenhorst Mülheim zum Bundesligaduell in der MHC Arena am Neckarplatt gegenüber. Da 2020 wegen der Corona-Pandemie kein Titel vergeben wurde, fand damit 2019 das bisher letzte DM-Endspiel statt.

„Wir müssen an unserem Limit spielen, und das vor allem auch am Sonntag“, blickt MHC-Co-Trainer Peter Maschke nicht nur auf die Finalneuauflage am Samstag, sondern auch auf das Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den Crefelder HTC. Ob die Rekonvaleszenten Justus Weigand, Raphael Hartkopf und Luis Knisel wieder ran dürfen, ließ der Co-Trainer offen. „Wir hoffen es natürlich, aber das hängt von der Trainingswoche ab“, will Maschke in dieser Frage mit Chefcoach Andreu Enrich nichts übereilen.

TSVMH hofft auf Zählbares

Auch den Bundesligaherren des TSV Mannheim Hockey steht ein Heimspieldoppelpack gegen die beiden Ligakonkurrenten aus Nordrhein-Westfalen ins Haus. Dabei haben die Schwarz-Weiß-Roten am Samstag bereits um 12 Uhr den Crefelder HTC zu Gast, während Titelverteidiger Mülheim am Sonntag (13 Uhr) unter dem Mannheimer Fernmeldeturm seine Visitenkarte abgibt.

„Wir sehen bei beiden Gegnern die Chance zu punkten, wenn wir unsere Hausaufgaben machen und weiterhin so engagiert spielen. Krefeld konnte bisher noch nicht ganz an das Top-Niveau aus der Hinrunde anknüpfen, und Mülheim ist momentan verletzungsbedingt stark geschwächt“, sagt Carsten-Felix Müller, der den TSVMH gemeinsam mit Alexander Vörg coacht. In der Partie gegen den Crefelder HTC muss der TSVMH am Samstag allerdings auf Max Weiher verzichten, der nach seiner Gelb-Roten Karte für ein Spiel gesperrt ist.

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