Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A II SC Käfertal glänzt nur im Training

Mehr Wettkampf simulieren

Archivartikel

MANNHEIM.„Die Mannschaft hat das Potenzial, um oben mitzuspielen – wenn jeder seine Leistung abruft“, hatte Ralf Dalmus im Gespräch mit dieser Zeitung nur kurze Zeit nach seinem Rücktritt als Trainer beim Fußball-A-Ligisten SC Käfertal zu Protokoll gegeben. Davon ist sein Nachfolger Uwe Bertsch bereits nach kurzer Zeit ebenfalls überzeugt, hat aber den in dieser Saison scheinbar entscheidenden Knackpunkt ausgemacht. „Was die Jungs im Training zeigen, ist zwei, drei Klassen besser als das im Spiel“, so Bertsch. „Ziel muss es sein, mehr Wettbewerbscharakter in die Übungseinheiten zu bekommen.“

Zum Zeitpunkt seiner Amtsübernahme belegte der SC Käfertal in der Kreisklasse A II mit deutlichem Abstand zur Tabellenspitze nur Rang zehn. Und Wunderdinge erwartete von Bertsch nach nur wenigen Trainingseinheiten ohnehin niemand. Das 3:3 gegen die SG Viernheim war zumindest ein Teilerfolg, die Steuerung des Teams verlagerte er jedoch noch auf mehrere Schultern.

„Ich konnte mich da sehr auf Peter Sebert verlassen und auch sein Vater hat mir gute Tipps gegeben“, so Bertsch. Käfertal geriet zwar verdient in Rückstand, kehrte aber stark zurück und drehte den Spielstand in eine 3:1-Führung. „Wir haben gezeigt, dass wir schnell nach vorne spielen können, und unsere Stürmer wenig Chancen benötigen, um Tore zu erzielen“, hat Bertsch ausgemacht. Am Ende stand doch noch ein 3:3-Remis. „Ein Ergebnis, mit dem ich unterm Strich zufrieden bin“, so der Trainer.

Für ihn gilt es nun, die Käfertaler, deren Saisonstart von ständigen Aufs und Abs gekennzeichnet war, auf einen klaren Kurs zu bringen und Stabilität zu schaffen. Von einer Sache sich hat der Neu-Trainer bereits überzeugt: „Die Mannschaft ist intakt.“ wy

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