Lokalsport Mannheim

Hockey 2:2-Unentschieden in der Neuauflage des Vorjahresfinals

MHC bietet Spitzenreiter Köln die Stirn

Mannheim.Am 28. Mai 2017 standen sich die Herren des Mannheimer HC und von Rot-Weiss Köln im Endspiel um die deutsche Feldhockeymeisterschaft gegenüber. Damals holten sich die Blau-Weiß-Roten vom Neckarplatt durch einen 3:2-Sieg den Titel. Gestern kam es an gleicher Stelle im Bundesligaspiel zur Finalneuauflage zwischen dem Meister aus Mannheim und dem Spitzenreiter. Timm Haase (40.) und Gonzalo Peillat (47./Strafecke) drehten zwar einen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung für Mannheim. Nach Christopher Rührs 2:2 (51.) mussten sich aber beide Mannschaften mit einem Punkt zufriedengeben.

Ein Topspiel hatte der MHC schon am Tag zuvor auf eigener Anlage zu bestreiten, als der Tabellenvierte aus der Quadratstadt auf den Ligazweiten Uhlenhorst Mülheim traf. Im Verfolgerduell gab es beim 1:1 (1:0)-Unentschieden keinen Sieger. 1:28 Minuten vor Schluss nutzte Mülheims Kapitän Thilo Stralkowski bei einer Strafecke die Chance zum späten Ausgleich (59.), nachdem Torhüter Lukas Stumpf die ersten beiden Schüsse auf sein Tor noch hatte abwehren können.

„Für mich war das keine Strafecke, aber letztlich müssen wir diese Ecke besser verteidigen“, ärgerte sich Trainer Michael McCann über die so kurz vor Schluss verlorenen zwei Punkte. „Wir haben es auch versäumt, ein zweites Tor nachzulegen“, durfte der Australier am Samstag nur einmal jubeln, als Olympiasieger Gonzalo Peillat eine Strafecke zur 1:0-Führung (21.) nutzte.

Freud und Leid beim TSVMH

Die Mülheimer waren gestern beim TSV Mannheim Hockey zu Gast und siegten knapp mit 3:2 (3:0). In der ersten Halbzeit legten Timm Herzbruch (13./Strafecke), Lukas Windfeder (26. Strafecke) und Benedikt Fürk (30.) für die Gäste vor. Der ehemalige Mülheimer Julius Meyer (37./Strafecke) und Philip Schlageter (40./Strafecke) verkürzten für den TSVMH auf 2:3, mehr war den Hausherren aber nicht vergönnt.

Am Samstag hatte der TSVMH gegen Tabellenführer Rot-Weiss Köln noch ein 3:3 (1:0)-Unentschieden bejubelt, die Freude über das späte Strafeckentor von Julius Meyer zum 3:3-Ausgleich 1:25 Minuten vor Spielende war groß. „Es wäre vielleicht mehr für uns möglich gewesen, aber am Ende kannst du auch mit leeren Händen dastehen. Es freut mich, dass wir zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen sind“, resümierte Coach Alexander Vörg.

Schon nach vier Minuten jubelten die Schwarz-Weiß-Roten, als ein Kölner Schlageters Schuss ins eigene Tor beförderte, aber der Treffer zählte wegen gefährlichen Spiels nicht. Paul Kaufmann war es schließlich, der die Hausherren mit 1:0 (10.) in Führung brachte. Nach der Pause erhöhten die Domstädter den Druck, und Christopher Rühr markierte das 1:1 (33./Strafecke). In der 39. Minute verwandelte Tom Grambusch einen Siebenmeter zum 2:1 für die Gäste, allerdings erst im zweiten Versuch; den ersten hatte Torwart Alexander Stadler gehalten, der wurde aber zurückgepfiffen. Julius Meyer (50./Strafecke) erzielte das 2:2 und egalisierte in der 59. Minute auch Tom Grambuschs Eckentreffer (52.).

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