Lokalsport Mannheim

Hockey Nur ein Punkt aus dem Doppelspieltag / TSV bleibt Letzter

MHC-Damen rutschen auf den vierten Platz

Archivartikel

Mannheim.Die Hockey-Damen des Mannheimer HC sind in der Bundesliga-Tabelle von Platz zwei auf Rang vier abgerutscht. Am Samstag kamen die Mannheimerinnen trotz klarer Überlegenheit bei Rot-Weiss Köln nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, gestern ging dann auch noch das Verfolger-Duell beim Düsseldorfer HC mit 0:1 (0:1) verloren.

Als besonders ärgerlich empfand MHC-Trainer Philipp Stahr das Remis in Köln. Rein statistisch gesehen – wir hatten 40:7-Kreiseintritte – ist es ärgerlich, dass wir hier nur einen Punkt holen“, sagte Stahr. „Aber wir sind selbst schuld, weil wir viel zu viele Chancen liegenlassen.“

Nach dem 0:0 zur Pause fing sich Köln, konnte das Match deutlich offener gestalten. Lea Stöckel ging dann in der 40. Minute schön über rechts in den Kreis und fand Katharina Hüls, die aus dem Rückraum zum 1:0 traf. Doch der MHC antwortete prompt. Ein Freischlag im Kölner Viertel, den die Rot-Weissen als direkt in den Kreis ausgeführt monierten wurde von Lydia Haase zum 1:1 verwertet (43.).

In Düsseldorf blieb der MHC gestern dann ohne eigenen Treffer, das Tor des Tages erzielte Greta Gerke für den DHC (22.).

Im Tabellenkeller konnte Schlusslicht TSV Mannheim Hockey unterdessen keinen Boden gutmachen. Am Samstag kamen die Mannheimerinnen nicht über ein 4:4 (2:1) gegen den Harvestehuder TCH hinaus, gestern unterlag der TSV dann Vizemeister UHC Hamburg mit 2:4.

Gegen den Vizemeister UHC Hamburg war das zwischenzeitliche 1:1 (34.) durch Miriam Vogt und das späte 2:4 (59.) von Antonella Tilk gestern zu wenig, um Zählbares zu holen. Am Samstag sah es für die TSVMH-Damen dagegen nach Toren von Lisa Schall (7./Strafecke), Antonella Til (27.), Katerina Lacina (33., Strafecke) und Fanny RinneCihlar (40./Strafecke) bis zur 58. Minute nach dem ersten Saisonsieg aus – doch dann traf als Julia King zum 4:4-Ausgleich für den HTHC.

„Wenn uns jemand vorher gesagt hätte dass wir heute gegen den HTHC ein Unentschieden holen, dann hätten wir das so unterschrieben. Jetzt tut es aber schon weh, dass wir den Vorsprung nicht ins Ziel gebracht haben“, bedauerte TSVMH-Kapitänin Tonja Fabig. red/and