Lokalsport Mannheim

Hockey Trainer Philipp Stahr sieht bei seinem Team eine positive Entwicklung / TSVMH hofft in Harvestehude auf Zählbares

MHC-Frauen beim Meister alles andere als chancenlos

Mannheim.Am Samstag sind sowohl die Damen des Mannheimer HC als auch die des TSV Mannheim Hockey in der Feldhockey-Bundesliga auswärts in Hamburg gefordert. Bereits um 11 Uhr kommt es dabei in der Hansestadt zwischen dem UHC Hamburg und dem Mannheimer HC zur Neuauflage des Endspiels um die deutsche Meisterschaft.

Im Mai standen sich beide Teams allerdings am Neckarplatt gegenüber und die Norddeutschen verteidigten mit einem 2:0-Sieg ihren Titel. "Das wird am Samstag schon ein ordentliches Match und der UHC hat immer eine starke Mannschaft", sieht MHC-Coach Philipp Stahr den Vizemeister beim Meister nicht in der Favoritenrolle. "Die Liga ist allerdings insgesamt enger zusammengerückt", sieht der Berliner seine Mannschaft in der Hansestadt aber auch alles andere als chancenlos - auch wenn die Blau-Weiß-Roten vom Neckarplatt personell nicht aus dem Vollen schöpfen können. "Trotzdem ist es uns gelungen, aus den bisherigen acht Spielen 18 Punkte zu holen und oben dranzubleiben. Das spricht für die Entwicklung des gesamten Teams", würde Stahr aus der Hansestadt gerne Zählbares mitnehmen.

Zählbares könnten auch die Damen des TSV Mannheim Hockey am Samstag (15 Uhr) im Spiel beim Harvestehuder THC gebrauchen, denn aktuell steht der Erstligaaufsteiger am Tabellenende. Im Aufsteigerduell gegen den Club Raffelberg konnten die Schwarz-Weiß-Roten beim 2:2 zuletzt aber immerhin den ersten Zähler der Saison verbuchen. Neben dem Club Raffelberg heißen die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf zurzeit Mülheim und Großflottbek, die beide am vergangenen Sonntag zu nicht unbedingt zu erwartenden Heimsiegen kamen. So bezwang Mülheim Köln mit 3:0 und Großflottbek München mit 2:1.

"Druck und rechnen bringt nie etwas, weil man es nicht beeinflussen kann", hält sich TSVMH-Damencoach Carsten Felix Müller nicht lange mit dem Tabellenbild auf. "Beim HTHC wird es spannend. Wir erwarten ein enges Spiel und es gewinnt das Team, das am meisten aus seinen wenigen Torchancen macht", sagt Müller, der verletzungsbedingt auf Lea Goerdt und Katharina Haltenberger verzichten muss. and