Lokalsport Mannheim

Hockey Am Doppelspieltag in der Damen-Bundesliga haben beide Mannheimer Teams Grund zum Jubeln

MHC schlägt den Meister, TSVMH landet ersten Sieg

Mannheim/Berlin.Der sonnige Sonntag hielt gestern aus Sicht der Mannheimer Teams in der Feldhockey-Bundesliga vieles Gutes parat. So feierten die Damen des Mannheimer HC im Top-Spiel gegen den Titelverteidiger Club an der Alster Hamburg einen umjubelten 2:1 (1:0)-Heimsieg, während die Damen des TSV Mannheim Hockey im Abstiegskampf beim Aufsteiger Zehlendorfer Wespen mit einem 3:0 (0:0) den ersten Dreier der Bundesliga-Saison einfuhren.

„Gegen Alster war das sicherlich unsere bisher beste Saisonleistung. Am Ende ist unser Sieg auch verdient. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir das bessere Team“, lobte MHC-Damencoach Philipp Stahr seine Mannschaft.

Schlussminuten in Unterzahl

Beim 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen den Aufsteiger Bremer HC hatte Stahr Megan Frazer und Julia Meffert, die gestern gegen den Meister aus Hamburg wieder mit an Bord waren, am Samstag noch geschont. Im ersten Viertel gingen die MHC-Damen in Führung, als die argentinische Nationalspielerin Lucina von der Heyde Lydia Haase schön in Szene setzte – 1:0 (12.). „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen und hatten die Chancen, das Ergebnis auszubauen, wenn ich da etwa an den Lattentreffer von Greta Lyer denke“, sagte Stahr, der den Titelverteidiger erst im dritten Viertel deutlich besser ins Spiel kommen sah. Im Schlussviertel markierte dann Julia Meffert das 2:0 (51.), doch Alster antwortete rasch mit dem 2:1 (52.) durch Hannah Gablac. Nach grüner Karte für Nadine Kanler (53.) und gelber Karte für Lydia Haase (55.) überstand der MHC die Schlussminuten in Unterzahl.

Gegen den Außenseiter Bremer HC hatten am Samstag Stine Kurz (28. und 38.) und Sonja Zimmermann (45.) jeweils per Strafecke für den MHC getroffen.

„Wir wussten, wie wichtig der Sieg für uns heute ist und nachdem wir zunächst doch angespannt waren, haben wir nach dem 1:0 befreit aufgespielt“, sagte TSVMH-Stürmerin Corinna Przybilla, die Mannheim mit ihrem Doppelpack in der 35. und 45. Minute bei den Wespen auf die Siegerstraße brachte. Miriam Vogt legte noch das 3:0 (54.) für die Schwarz-Weiß-Roten nach, die durch den Sieg die Rote Laterne an Bremen abgaben. Beim Berliner HC hatten sich die TSVMH-Damen am Samstag trotz des 1:1 durch Laura Keibel (12./Strafecke) bei der knappen 1:2 (1:1)-Niederlage nicht belohnen können. and