Lokalsport Mannheim

Hockey Bundesliga-Herren reisen am Wochenende nach Hamburg

MHC sehnt die Trendwende herbei

Archivartikel

Mannheim.Haben die Hockey-Herren des Mannheimer HC das Siegen verlernt? Am Wochenende wollen sie in der Feldhockey-Bundesliga das Gegenteil beweisen. Am Samstag (14 Uhr) treten sie beim starken Aufsteiger Hamburger Polo Club an, am Sonntag (14.15 Uhr) beim Drittletzten, dem Club an der Alster Hamburg. „Das ist ein ganz wichtiges Wochenende für uns. Wenn man die letzten Spiele vor der Winterpause mit dazu nimmt, haben wir jetzt in der Bundesliga seit vier Spielen nicht mehr gewonnen. Das wollen wir unbedingt ändern und jetzt im Jahr 2019 die ersten Siege einfahren“, sehnt MHC-Trainer Michael McCann ein Ende der Durststrecke mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen herbei.

Dabei waren die Blau-Weiß-Roten am Sonntag beim 1:1 gegen den UHC Hamburg einem Erfolg nahe. „Gegen den UHC waren wir die klar bessere Mannschaft, aber wir müssen mehr aus unseren Chancen machen und aus dem Feld heraus mehr Tore schießen. Auch bei unseren Strafecken kann das noch besser werden“, sagt McCann.“

Huber steht vor Comeback

Mit Jon Mechtold und Gabriel Ho-Garcia stehen zwei wichtige Spieler aus der Hinrunde nicht mehr zur Verfügung. Dafür könnte Philipp Huber erstmals nach seiner langen Verletzungspause zum Einsatz kommen. „Bei Paul Zmyslony wird es noch zwei Wochen dauern, bis er wieder spielen kann. Rob Farrington hat wieder mittrainiert, für ihn kommen Einsätze aber noch zu früh“, erklärt McCann, der zudem weiter auf Frederik Hillman verzichten muss.

Bei Polo trifft der MHC mit Trainer Matthias Witthaus auf einen alten Bekannten. Auch Niklas Garst, Jan-Hendrik Bartels, Tomasz Prochazska und Luca Müller trugen bereits das MHC-Trikot. „Polo hat eine starke Mannschaft, die defensiv gut steht“, warnt McCann vor dem Aufsteiger. Auch Alster will der Australier nicht unterschätzen: „Sie haben bisher sehr gutes Hockey gespielt. Es ist eigentlich unfassbar, dass sie nur mit zwölf Punkten dastehen, aber so ist nun mal die Bundesliga.“ and