Lokalsport Mannheim

Baseball Tornados kassieren ein 5:15 in Regensburg und gewinnen Spiel zwei mit 5:2

Mit Licht und Schatten

Archivartikel

Regensburg.Erst gab es eine Klatsche, dann den erhofften Sieg. Die Mannheim Tornados haben bei ihren beiden Auswärtsspielen in der Baseball-Bundesliga bei den Regensburg Legionären eine Achterbahnfahrt hingelegt. In der ersten Begegnung am Dienstagabend kassierten die Wirbelwinde eine überraschend deutliche 5:15-Niederlage. Doch gestern spielte das Team von Coach Sascha Lutz stark und gewann mit 5:2.

Die Legionäre gingen im ersten Spiel zunächst mit 2:0 (2.) in Front, die Tornados glichen zum 2:2 (3.) aus. Im vierten Inning sorgten die Regensburger dann für die Vorentscheidung. Matt Vance, Eric Harms und Elias von Garßen begannen den Durchgang mit drei Singles und brachten Regensburg in Front.

Die Tornados machten in diesem Abschnitt zu viele Fehler. Nach Ende des Innings führten die Legionäre mit 10:2 (4.) und bauten den Vorsprung sogar auf 15:2 (6.) aus. Tornados-Spielertrainer Sascha Lutz schlug noch einen Homerun zum 15:5 (7.) – doch mehr gelang den Tornados nicht mehr. „Das eine Inning hat uns das Spiel gekostet“, sagte Lutz. Gestern zeigten die Tornados ihr anderes Gesicht. Werfer Sam Holland gab sein Debüt – und was für eins. Der Pitcher-Neuzugang gab in sechs Durchgängen nur drei Hits ab und sammelte sieben Strikeouts. Lucas Dickmann gelang die 1:0-Führung (2.) nach Schlag von Moritz Höhlein. Mitch Nilsson legte im dritten Inning einen Homerun für drei Punkte nach. Nach einem Walk für Lutz erhöhte Juan Martin auf 5:0 (8.). Regensburg gelang mit zwei Punkten im achten Inning nur noch Ergebniskosmetik. „Wir haben das erste Spiel schnell abgehakt und dann gezeigt, was wir können. Der Tornados-Motor braucht aber noch etwas Feintuning“, sagte Lutz.