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Leichtathletik MTG räumt bei den süddeutschen Meisterschaften der Aktiven und der U 18 ab

Neun Medaillen im Sindelfinger Glaspalast

Sindelfingen.Vier Titel, zweimal Silber, dreimal Bronze sowie zehn Finalplätze verbuchte die Leichtathletik-Abteilung der MTG bei den süddeutschen Meisterschaften der Aktiven und der U 18 im Sindelfinger Glaspalast.

Einen Coup landete Hürdensprinter Yannick Spissinger, der sich mit Gold in neuer Bestzeit von 7,89 Sekunden und als Nummer zwei der DLV-Bestenliste schon einmal für die DM in zwei Wochen positionierte. In seinem Sog liefen Daniel Siegel (8,43) und Philipp Stadter (8,49) im Männerfinale auf die Ränge sieben und acht. Bei den Frauen wurde MTG-Neuzugang Meike Reimer in 1,78 m ihrer Favoritenstellung gerecht, in der U 18 überzeugten Shirlene Borne (5,97 m) und Ruth Hildebrand (5,87 m) mit einem Doppelsieg im Weitsprung.

Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye stellt ihre Technik auf den Drehstoß um und kommt immer besser zurecht. Ihre Weite von 16,29 m, mit der sie ihre Hallenbestleistung von 2019 um 61 Zentimeter übertraf, bedeuteten Silber hinter Alina Kenzel (TV Waiblingen, 17,77 m). Silber Nummer zwei sicherte sich der 19-jährige Dreispringer Mathis Hager bei den Männern (14,32 m), Vierter wurde Nicklas Sammet (13,98 m). Bronze holte in der U 18 Finn Rieber (13,00 m).

In der U 18 gab es zwei weitere dritte Plätze für Hochspringer Jonathan Titz (1,86 m) sowie die 4 x 200-Meter-Staffel (1:34,24 min). In der Besetzung Simon Hahn, Nicola Heid, Kai Stang und Nils Münch fing das Quartett auf den letzten Metern noch die LG Staufen ab (1:34,29). Heid erreichte zudem das Hürdenfinale (8./8,63 sec), Münch den Endkampf über 60 m (8./7,27 sec).

Bei den Mädels der U 18 wurde Sprinterin Viktoria Domogala in 7,93 sec Achte. Um einen Rang verpasste Lorina Hertlein die 60-Meter-Endrunde (9./7,93 sec), doch über die Hürden klappte es mit dem Finale, in 8,91 sec wurde sie Siebte. Als Fünfte beendete Antonia Giesche die 400 Meter der Frauen (57,39 sec), Siebte bei den Männern wurden Robin Ganter (200 m/22,54 sec) und Friedrich Biniok (3000 m/53,83 min.). 

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