Lokalsport Mannheim

Hockey Knappe Mehrheit für Spielbetrieb unter dem Dach

Nur freiwillig in die Halle

Archivartikel

Mönchengladbach.In einer Abstimmung darüber, ob die Hallenhockey-Bundesligasaison 2020/2021 ab Ende November ausgetragen werden soll, hat sich nur eine knappe Mehrheit von 56 Prozent der Vereine für einen Saisonstart ausgesprochen. Auf Empfehlung der Task Force Bundesliga wird der Deutsche Hockey-Bund (DHB) daher einen Hallenspielbetrieb anbieten – angesichts der Corona-Pandemie allerdings unter besonderen Rahmenbedingungen.

So ist jedem Club die Teilnahme freigestellt, ein Verzicht hat für den betreffenden Verein keine Konsequenzen. Auch wird es keinen Abstieg aus der Hallenhockey-Bundesliga (Damen und Herren) und der 2. Hallenhockey-Bundesliga (Herren) geben. In der Hallensaison werden zudem Deutsche Meister ausgespielt, die sich für den Hallenhockey-Europapokal 2022 qualifizieren. Die Vereine müssen bis zum Freitag mitteilen, ob sie an der Hallen-Saison teilnehmen wollen.

Zu- oder Absage bis Freitag

In der Bundesliga Süd der Damen müssen mit dem Mannheimer HC, dem TSV Mannheim Hockey und dem Feudenheimer HC gleich drei Teams aus der Quadratestadt erklären, ob sie starten wollen. In der Südgruppe der Bundesliga der Herren betrifft dies den TSV Mannheim Hockey und den Mannheimer HC.

Der Aufstieg in die 1. Bundesliga soll möglich sein, wenn mindestens drei Mannschaften der entsprechenden regionalen Gruppe am Spielbetrieb teilnehmen. Diese Regelung gilt auch für den Aufstieg aus der Regionalliga (Damen und Herren) in die Bundesliga (Damen) und die 2. Bundesliga (Herren), sofern im entsprechenden Regionalverband gespielt wird. Bereits zuvor war beschlossen worden, die Gründung einer 2. Hallen-Bundesliga bei den Damen auf die Saison 2022/2023 zu verschieben. 

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