Lokalsport Mannheim

Hockey MHC verliert Top-Spiel gegen Club an der Alster mit 2:3

Personell gebeutelt

Archivartikel

Mannheim.Bei der 2:3 (1:2)-Niederlage im Bundesliga-Topspiel gegen den Titelverteidiger Club an der Alster gingen die Hockey-Damen des Mannheimer HC am Sonntag personell geschwächt an den Start. Beim Heimspiel musste Mannheims Trainer Nicklas Benecke im Sturm auf die verletzte deutsche Nationalspielerin Naomi Heyn ebenso verzichten wie auf die nach Argentinien zurückgekehrte Martina Cavallero. Und schon am Samstag beim 0:0 gegen den Großflottbeker THGC Hamburg musste der MHC eine Hiobsbotschaft verdauen: Nationalspielerin Sonja Zimmermann zog sich nach nur einer Minute bei einem Sturz einen Unterarmbruch zu.

„Alster ist heute bei uns in Topbesetzung angetreten, während wir leider einige Ausfälle hatten. Trotzdem haben wir ein richtig gutes Spiel gezeigt und hätten eigentlich mindestens ein Unentschieden verdient gehabt“, bedauerte Benecke die knappe Niederlage.

Der Tabellenführer zeigte sich im Duell mit dem Meister aus Hamburg sehr engagiert. Der Lohn folgte in Form des 1:0 (10.), als Lucina von der Heyde die erste MHC-Strafecke nutzte. Im zweiten Viertel kam Alster durch Hanna Valentin zum 1:1-Ausgleich (24.). Eine Strafecke der Hanseaten schien dann schon fast geklärt, doch Anne Schröder traf doch noch zum 2:1 (25.) für die Gäste.

Im dritten Viertel gelang es den MHC-Damen bei einer Serie von drei Strafecken in Person von Stine Kurz auf 2:2 (33./SE) auszugleichen. Direkt zu Beginn des Schlussabschnittes brachte Lisa Altenburg Alster mit 3:2 (46.) in Führung. Viktoria Huse hätte für die Norddeutschen nachlegen können, doch MHC-Torhüterin Lisa Schneider parierte den Siebenmeter (48.). Der MHC hatte noch die Chance zum 3:3, aber die Strafecke ging daneben (54.).

Zwei verlorene Punkte

Beim 0:0 am Samstag gegen das Schlusslicht Großflottbeker THGC sah Benecke sein Team dagegen nur schwer ins Spiel kommen. „Dass die Mannschaft den Schock der Verletzung von Sonja Zimmermann verarbeiten musste, hat man gemerkt. Wir haben zunächst gar nicht ins Spiel gefunden“, sah Benecke kein gutes erstes Viertel. „Die Chancen, dieses Spiel für uns zu entscheiden, hatten wir allerdings“, trauerte der MHC-Coach angesichts einiger ungenutzter Einschussmöglichkeiten zwei verlorenen Punkten hinterher.

So scheiterte Charlotte Gerstenhöfer gleich zwei Mal (33., 36.) an GTHGC-Torhüterin Marta Kucharska. Auch die einzige Strafecke der gesamten Begegnung konnte der Spitzenreiter nicht nutzen (50.). Florencia Habif (53.) und Linda Bens (54.) versuchten in der Schlussphase, den Heimsieg zu erzwingen, aber auch ihnen gelang es nicht, die Null von der Anzeigetafel zu bringen.

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