Lokalsport Mannheim

Benefizaktion „Tour der Hoffnung“ stoppt in Birkenau

Radeln für guten Zweck

Birkenau.Wenn die ehemalige Biathlon-Weltmeisterin Petra Behle und Ex-Box-Weltmeister Henry Maske einer Handball-Damenabteilung zum 50-jährigen Bestehen gratulieren, muss ein besonderer Anlass vorliegen. Die Begründung liegt in der Veranstaltung „Tour der Hoffnung“ die am Samstag, dem 11. August im erstmalig dafür wieder geöffneten Birkenauer Schlosspark Station macht. Die Eheleute Rosi und Rolf Bohrer organisieren bereits zum zweiten Mal den Tour-Stopp in Birkenau und engagieren sich schon seit vielen Jahren für die Tour der Hoffnung. Im Schlosspark treffen gegen 15 Uhr um die 150 Tour-Teilnehmer auf dem Fahrrad ein, die vorletzte Station der diesjährigen Benefizveranstaltung zugunsten krebs- und leukämiekranker Kinder. Nach Ansprachen und Spendenübergaben werden die Teilnehmer zu ihrer letzten Etappe nach Heidelberg zur Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik weiterradeln.

Fallschirmsprung von Gienger

Diese seit 35 Jahren existierende Veranstaltung wird jedes Jahr auch von Prominenten unterstützt. So sind 2018 Petra Behle neben Ministerpräsident Volker Bouffier die Schirmherren und viele ehemalige Sportler, unter anderem Henry Maske, radeln mit. Gastgeber Baron Philip Wambolt von Umstadt, die Eheleute Bohrer und die Gemeinde Birkenau laden ab 11 Uhr zu einem Familientag in den Schlosspark ein, mit vielen Programmpunkten regionaler Vereine und einem Fallschirmsprung von Ex-Turnweltmeister Eberhard Gienger.

Die weibliche Handball-Abteilung des TSV Birkenau will diese Veranstaltung unterstützen und verknüpft dies gleichzeitig mit ihrem 50-jährigen Jubiläum. Am Vorabend, am Freitag, dem 10. August wird um 18.30 Uhr in der Langenbergsporthalle ein Benefizspiel gegen die Bundesliga-Mannschaft der „Flames“ der HSG Bensheim/Auerbach ausgetragen und das Eintrittsgeld wird gespendet. ul/ü