Lokalsport Mannheim

Hockey Dem eher mageren 1:1 vom Samstag lassen die MHC-Bundesliga-Damen im Duell mit dem UHC Hamburg ein 3:2 folgen / TSVMH-Teilerfolg in Bremen

Remis gegen Harvestehude trübt die Bilanz

Archivartikel

Mannheim.Erstmals in dieser Feldhockey-Bundesligasaison gingen die Damen des Mannheimer HC gestern im Heimspiel gegen den UHC Hamburg mit der wieder genesenen irischen Vize-Weltmeisterin Megan Frazer und dem neuseeländischen Neuzugang Rachel McCann an den Start. Noch am Freitag war Frazer mit den irischen Hockey-Damen beim irischen Präsidenten Michael D. Higgins zu Gast, der den Vize-Weltmeister zum Empfang geladen hatte.

„Es war toll, zu spüren, welcher Anteil in Irland an unserem Erfolg genommen wird“, freute sich Frazer am Samstag aber auch schon darauf, endlich wieder für den MHC spielen zu können. Beim Saisoneinstand von Frazer gehen den UHC durften die Blau-Weiß-Roten einen 3:2 (1:0)-Sieg bejubeln. In der Neuauflage des DM-Halbfinales brachte Sonja Zimmermann den MHC bereits nach fünf Minuten per Strafecke mit 1:0 in Führung. Bei diesem Ergebnis sollte es auch bis zur Halbzeitpause bleiben. Florencia Habif legte direkt nach Wiederanpfiff das 2:0 (32.) nach. Marie Mävers verkürzte aber für den UHC rasch auf 2:1 (39.). Greta Lyer erhöhte auf 3:1 (52.) so dass das 3:2 von Charlotte Etappenhorst (57., Strafecke) für den UHC zu spät fiel.

Einen Teilerfolg konnten die Damen des TSV Mannheim Hockey beim 1:1 (0:0) in Bremen für sich verbuchen. Zwar ging der Bremer HC durch Edel Nyland mit 1:0 (32.) in Führung, den Sieg des Aufsteigers verhinderte TSVMH-Stürmerin Miriam Vogt aber mit dem 1:1 (51. Minute).

Am Samstag hatten beide Mannheimer Teams keinen Grund zur Freude, denn während der MHC zu Hause nicht über ein 1:1 (0:0)gegen den Harvestehuder THC aus Hamburg hinaus kam, mussten die TSVMH-Damen beim Meister Club an der Alster in Hamburg eine deutliche 0:8 (0:3)-Packung einstecken.

„Wir haben heute sicherlich zwei Punkte liegengelassen, aber letztlich haben wir einfach selbst zu schwach gespielt, um den Sieg zu verdienen“, gefiel MHC-Damencoach Philipp Stahr der Auftritt der Blau-Weiß-Roten am Samstag ganz und gar nicht.

„Sicherlich hatten wir ein Chancenplus auf unserer Seite, aber wir haben uns der sehr defensiven Spielweise des HTHC viel zu sehr angepasst und uns immer wieder zu sehr in Einzelaktionen aufgerieben. Natürlich hatten wir auch mit zwei Pfostenschüssen etwas Pech, aber insgesamt müssen wir besser auftreten“, bemängelte Stahr.

So brachte Sonja Zimmermann mit einer verwandelten Strafecke den MHC zwar nicht unverdient mit 1:0 in Führung (39.), doch nur zehn Minuten später schlug der HTHC ebenfalls per Strafecke zurück, als Mazuki Arai denn Schuss von Laura Sänger zum 1:1 (49.) ins MHC-Tor lenkte. Bei diesem Spielstand sollte es bleiben. and