Lokalsport Mannheim

Bowling RC sammelt wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt / Fulminanter Auftritt des ABC Mannheim bringt den fünften Platz

Royal Viernheim hält sich in Bamberg schadlos

Bamberg.Am vorletzten Spieltag der ersten Bowling-Bundesliga der Damen hat die Vertretung des BC Royal Viernheim (USC) wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt. Fünf der neun Partien brachten die Südhessinnen im fränkischen Bamberg auf die Habenseite und hielten auch mit den getroffenen Pinzahlen Anschluss an das Mittelfeld. „Bamberg haben wir überstanden“ sieht Teamchefin Martina Kolbenschlag dem letzten Spieltag in Berlin-Wedding selbstbewusst entgegen. Bei der aktuellen Tabellensituation – Royal rangiert auf Platz sieben – sollte das Klassenziel eine lösbare Aufgabe für den einzigen Erstligisten aus der Region darstellen. Einmal mehr beste Akteurin der USC-Damen war Nicole Blase mit einem soliden Spielschnitt von 189 Pins.

In der 2. Bundesliga Süd der Herren schaffte der ABC Mannheim (TSV 1846) den Befreiungsschlag und darf sich nach einem fulminanten Auftritt in Leipzig sogar nach oben orientieren. Mit einem überragenden Oliver Blase als Startmann (Durchschnitt 220 Pins) gingen die 46er acht Mal als Sieger von der Bahn, hatten nur gegen Ratisbona Regensburg mit 939:963 Pins knapp das Nachsehen und arbeiteten sich als tagesbeste Mannschaft auf einen sicheren fünften Tabellenplatz vor. „Das war richtig gut“ freute sich Abteilungsleiter Dieter Jerrentrup über eine bemerkenswerte Leistungssteigerung seiner Truppe, die zwei Spieltage zuvor sogar noch um den Ligaverbleib bangen musste.

BSC Condor zittert

Sorgen, die jetzt die den BSC Condor Mannheim umso mehr beschäftigen. Nach dem verpatzten letzten Spieltag gelang Condor die erhoffte Wende nicht. Ein kurzes Ausbäumen zur Mitte der Wettkämpfe mit Siegen über Raubritter 78 Hallstadt und Ratisbona Regensburg war das einzig Zählbare, was die TSV-Cracks für sich verbuchen konnten, sieben Mal gingen die Punkte an die Konkurrenz. „Der Spieltag ist äußerst unglücklich gelaufen“ sah Condor- Vorsitzender Joachim Koob die Leistung seines Teams besser als das Ergebnis. Die gilt es dann am letzten Spieltag in Frankfurt aber auch in Punkte umzusetzen, wenn die Condoren nicht nur ein einjähriges Gastspiel in der Zweiten Liga geben wollen. Peter Thüry brachte mit 199 Pins im Schnitt die meisten Pins für sein Team zu Fall.

Für die Condor-Damen wird die Luft in der Zweiten Liga Süd ebenfalls immer dünner. Nach einer Niederlage gegen Tabellenführer FTG Frankfurt schienen die 46er mit drei Siegen in Folge wieder auf Kurs, verloren aber danach ihren Schwung und dreimal in Folge die Punkte. Noch ein Arbeitssieg kurz vor Ende und eine insgesamt niedrige Pinzahl waren zu wenig, um sich von den Abstiegsrängen abzusetzen. Wie bei den männlichen Kollegen ist auch für die Damenabteilung am letzten Spieltag noch alles möglich. Bei Condor führte Suzanne Smith mit 181 Pins im Schnitt die Ergebnisliste an. Für die Bowlingfreunde im Rhein-Neckar-Raum heißt es nun Daumen drücken, dass der Condor genug Schwung in die Finalspiele mitnimmt.