Lokalsport Mannheim

Basketball Deutsche U 18 startet am Samstag gegen Israel ins Albert-Schweitzer-Turnier / Hendrik Drescher im Fokus

Selbstbewusste DBB-Auswahl

Archivartikel

Mannheim.Hochbegabte Basketball-Talente aus aller Welt kommen ab Samstag in der GBG Halle Mannheim und in der Waldsporthalle Viernheim zusammen, um bis zum 7. April den inoffiziellen U-18-Weltmeister auszuspielen. Bei der 29. Ausgabe des Albert-Schweitzer-Turniers (AST) tritt das deutsche Team um Bundestrainer Alan Ibrahimagic in Konkurrenz zu elf anderen Nationen, und will versuchen, den Titel von 2016 zu verteidigen.

„Wir haben Mannschaften von allen Kontinenten versammelt. Die Europäer kennen wir gut, aber die anderen eher weniger. Es wird eine Herausforderung sein, diese Teams einzuschätzen. Dennoch wollen wir erst einmal auf uns schauen, das Zusammenspiel optimieren. Wir sind zuversichtlich, dass wir schnellen und einfachen Basketball spielen – und so erfolgreich sein werden“, betonte Ibrahimagic.

Die Stärken seiner Spieler sieht er im Zusammenhalt, in der Leidenschaft und im Tempo. Ein wichtiger Eckpfeiler im Kader ist der 18-jährige Hendrik Drescher. Der vielseitige 2,04-Meter-Hüne spielt für Alba Berlin und blickt selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben: „Ich möchte meinen Teil zum Erfolg des Teams beitragen und meine Stärken in unser Spiel integrieren. Es ist ein Turnier, auf das ich mich schon lange freue. Als Titelverteidiger haben wir nur den Sieg im Kopf.“

„Haben nur den Sieg im Kopf“

Alle AST-Partien werden auf der Homepage des Deutschen Basketballbundes im Live-Stream übertragen. Das Eröffnungsspiel findet am Samstag um 13.45 Uhr in Viernheim zwischen Russland und Ägypten statt, die deutsche Mannschaft steigt später um 20 Uhr in der GBG Halle gegen Israel in das Geschehen ein. Am Sonntag trifft Deutschland auf Japan und am Montag auf die Türkei, beide Begegnungen finden jeweils um 19.30 Uhr in der GBG Halle statt. „Unser Hauptjob ist es, Spieler für die A-Nationalmannschaft auszubilden. Da ist solch ein Turnier wichtig für die Erfahrung, denn mit so vielen internationalen Mannschaften lernt man ganz andere Spielstile, Philosophien und Facetten des Basketballs kennen“, unterstrich Bundestrainer Ibrahimagic die Vorzüge der inoffiziellen U-18-Weltmeisterschaft. Bei Hendrik Drescher, dem Hoffnungsträger aus Berlin, ist zumindest von Nervosität nichts zu spüren: „Als Titelverteidiger ist ein gewisser Druck vorhanden. Aber auf dem Level, auf dem wir uns befinden, können wir damit umgehen. Außerdem haben wir ein gutes Team und sind auf jeder Position optimal besetzt.“

Zur Kooperation mit den Städten Mannheim und Viernheim sagte DBB-Jugendsekretär und Organisationsleiter des Turniers Uwe Albersmeyer: „Ich kann mir die Zusammenarbeit mit beiden Städten nicht besser vorstellen. Das läuft vertrauensvoll und konstruktiv ab, und es macht Spaß mit Menschen zusammenzuarbeiten, die lösungsorientiert denken.“

Info: AST-Ticketinfos unter basketball-bund.de