Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A II Coach Petrina traut seiner Elf mehr zu

SG fehlt die Konstanz

Archivartikel

MANNHEIM.Nachdem die jüngsten Spielzeiten mit dem knapp verpassten Aufstieg auf der einen und dem Klassenerhalt auf den letzten Drücker auf der anderen Seite turbulent waren, sehnte sich die SG Mannheim nach ruhigerem Fahrwasser. Mit zwölf Punkten nach zehn Partien und Platz neun scheinen die Kroaten auf dem besten Weg dorthin zu sein.

Dennoch hätte Trainer Josip Petrina sein Team gerne weiter oben gesehen. „Wir hätten sechs Punkte mehr haben können. Gegen die Mannschaften von oben haben wir gut ausgesehen, zuletzt gegen die Tabellennachbarn schlecht gespielt“, fehlt für Petrina noch die Konstanz in den Darbietungen.

„Sind etwas übereifrig“

Zudem kommt, dass sich das Team durch Undiszipliniertheiten und Platzverweise selbst schwächt. In der Fairplay-Tabelle der Kreisklasse A II ziert die SG das Tabellenende. „Ich würde nicht sagen, dass wir unfair spielen. In manchen Situationen sind wir etwas übereifrig“, will Petrina seine Jungs keineswegs als böse Buben hinstellen lassen.

Nach dem 1:5 vom vergangenen Wochenende gegen den ASV Feudenheim ist allerdings Wiedergutmachung angesagt. Bei der SG 1983 Viernheim sollte für das Team vom Pfeifferswörth durchaus etwas zu holen sein, wenngleich Petrina doch gerne tiefstapelt. „Ich sehe uns nicht als Favorit, da mir einige wichtige Stammspieler fehlen“, spielt Petrina beispielsweise auf den Ausfall des Abwehrroutiniers Sandro Rebac an.

Um nicht einer weiteren Mannschaft im Tabellenkeller Auftrieb zu geben, sollte die Partie nicht verloren gehen. Danach geht es mit dem TSV Amicitia Viernheim II und dem SC Käfertal gegen weitere Teams aus derselben Tabellenregion. wy