Lokalsport Mannheim

Handball-BW-Oberliga Als Außenseiter nach Herrenberg

SGH redet sich stark

Heddesheim.Unlösbare Aufgaben gibt es für die SG Heddesheim nicht: Zwar liegt der Handball-Oberligist mit 4:14 Punkten auf dem drittletzten Platz, aber ein Blick auf die bisherigen Resultate zeigt, dass man sich nicht verstecken muss.

Mit dieser Einstellung geht das Team um Spielertrainer Martin Doll heute in das schwere Spiel bei der SG H2Ku Herrenberg. Der Tabellensechste (10:8 Punkte) ist für Thomas Schmid von der Sportlichen Leitung der Heddesheimer nach wie vor ein Titelkandidat. „Sie hatten Anfang der Runde Verletzungssorgen, sind aber inzwischen nahezu komplett. Wir haben aber schon gezeigt, was wir können und wir fahren dorthin, um etwas mitzunehmen. Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen, uns nur noch auf die vermeintlich machbaren Aufgaben gegen die direkte Konkurrenz zu konzentrieren“, erinnert Schmid daran, dass sein Team schon gegen den Tabellenzweiten Blaustein gewonnen hat und gegen Spitzenreiter Konstanz nur knapp mit 27:28 unterlag.

Stimmung passt

Schmid weiß die Ausgangslage aber realistisch einzuschätzen: „Dass das brutal schwer wird, darüber sind wir uns im Klaren. Aber wir nehmen die Herausforderung aber an. Die Stimmung im Team ist gut, in der Woche wurde gut gearbeitet.“

Personell sieht es allerdings weiter nicht gut aus: Christian Fendrich pausiert wegen Achillessehnenproblemen, die Langzeitverletzten Sandro Pagliara und Björn van Marwick fehlen ohnehin. Damit muss Doll, der selbst über Bänderprobleme im Sprunggelenk klagt, aber wieder mit auflaufen wird, auf eine komplette Rückraumachse verzichten.

„Zum Glück sind wir diese Runde breit aufgestellt. Vor zwei Jahren hätten wir in einer solchen Situation schon Spieler aus der zweiten Mannschaft hochziehen müssen. Diesmal können wir die Ausfälle kompensieren, wenngleich uns die Qualität dieser Spieler natürlich fehlt“, erklärt Schmid. me