Lokalsport Mannheim

3. Handball-Liga Gegen Großwallstadt chancenlos

SGL kassiert 21:33

Archivartikel

Elsenfeld.Das war bitter: Die SG Leutershausen war optimistisch in den Drittliga-Saisonauftakt gegangen und dann das: Mit 21:33 (10:14) mussten sich die Roten Teufel bei Titelanwärter TV Großwallstadt geschlagen geben. Und fast noch schlimmer: Philipp Jaeger verletzte sich am Knie.

Es war der Schreckmoment der Auftaktpartie in der 3. Bundesliga. 28 Minuten waren in der ersten Halbzeit gespielt, die SGL lag mit 8:13 in Rückstand, als der Spielmacher beim Einspringen in die Körpertäuschung das Knie wegknickte. Die Partie geriet in den Hintergrund, Leutershausens einziger gelernter Mittelmann musste vom Parkett.

„Es geht“, sagte Jaeger nach der Partie. „Zuerst dachte ich, es hat geklackt. Aber jetzt hoffe ich, dass es nicht so schlimm ist. Und ganz ehrlich: Nach der ersten Halbzeit dachte ich, das können wir noch gewinnen. Was dann passiert ist – keine Ahnung.“

Zunächst hielten die Roten Teufel die Partie offen, blieben bis zum 6:5 durch Kapitän Niklas Ruß dran. Acht Ballverluste im ersten Abschnitt taten ihr Übriges, dass die Gastgeber bis zur 23. Minute auf 9:5 davongezogen waren. Immer dann, wenn ein Tor gebraucht wurde, war der ehemaliger Leutershausener Michael Spatz da, netzte am Ende neunmal ein. Dagegen blieb die SGL nach der Pause weit hinter ihren Erwartungen zurück. Die Defensive fiel völlig auseinander, den noch verletzten Abwehrchef Manel Cirac konnten weder Philipp Bernhardt noch Hendrik Wagner oder Sven Schreiber ersetzen. SGL-Trainer Frank Schmitt war bedient: „Ich habe uns noch nie so einbrechen sehen. Wir haben uns nach der Pause an kein Konzept mehr gehalten, niemand wollte Verantwortung übernehmen. Da müssen wir jetzt Klartext reden.“ 

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