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Handball, 3. Liga Heimpremiere gegen Balingen endet 25:25

SGL muss sich mit Remis begnügen

Archivartikel

Leutershausen.Zweites Spiel, zweites Unentschieden. Die Drittliga-Handballer der SG Leutershausen haben es auch gegen HBW Balingen-Weilstetten II nicht geschafft, den ersten Sieg der Saison einzufahren. Die erste Begegnung in der Heinrich-Beck-Halle seit der Corona-Pause endete mit einem 25:25-Unentschieden, obwohl die Roten Teufel sich noch zur Halbzeit eine komfortable 15:10-Führung herausgeworfen hatten. Nach der Punkteteilung zum Auftakt in Günzburg verbuchte die Mannschaft von Frank Schmitt nun den zweiten Zähler. Enttäuschend war das Ende dieses Abends trotzdem.

„Wir waren die deutlich bessere Mannschaft, am Ende lassen wir vielleicht ein, zwei Chancen zu viel liegen“, sagte Rechtsaußen Lukas Köder, der drei Tore erzielte. „Es ist einfach sehr bitter. Wir spielen sehr lange sehr gut und insgesamt auch eine riesige Abwehr.“

Die Roten Teufel zeigten vor den Augen von Rhein-Neckar Löwen-Trainer Martin Schwalb und Ex-Teufel Hendrik Wagner (Eulen Ludwigshafen) auf und abseits der Platte, dass sie sich auf diesen besonderen Tag gefreut hatten. Mit einer zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung und einem Philipp Jaeger, der mit sieben Treffern bester Werfer des Abends war, ließ die SGL lange Zeit keinen Zweifel daran, wer als Sieger aus der Halle gehen würde. Es sah eigentlich schon sehr gut aus. Eigentlich, weil die „Gallier von der Alb“ niemals aufgaben. Anstatt nach dem Seitenwechsel unkonzentriert zu werden, blieben die Gäste fokussiert und kämpften, so wie man es von Balingen gewohnt ist. Währenddessen nutzte die SGL einige freie Würfe nicht. Unglücklicherweise flog eine knappe Viertelstunde vor Abpfiff auch noch Neuzugang Kevin Bitz mit einer fragwürdigen Roten Karte vom Feld. Trainer Frank Schmitt: „Das tat uns zu diesem Zeitpunkt schon weh.“

24:20-Vorsprung reicht nicht aus

Trotzdem war – aus Sicht der SGL – bis zehn Minuten vor Schluss noch alles gut, Maximilian Rolka hatte gerade zum 24:20 getroffen. Dann passierte lange Zeit nichts mehr. Erst kurz vor Schluss traf Jaeger zum letzten Mal für die Roten Teufel. Viel ging nicht mehr bei der SGL – im Gegenteil: Balingen machte aus einem Vier-Tore-Rückstand ein Unentschieden. Der Rest war Spannung pur. Köder: „Wir sind trotzdem noch ungeschlagen und müssten jetzt nach vorne schauen. Dann bin ich mir sicher, dass wir in Zukunft auch die Punkte holen werden.“ Und Frank Schmitt sagte im Anschluss: „Wir haben uns den Saisonstart ganz sicher anders vorgestellt, aber das zeigt auch, wie eng diese Liga beisammen ist.“

Tore für die SGL: Schreiber (2), Rolka (5), Jaeger (7), Ruß (2), Cirac (3), Bitz (1), Köder (3), Pauli (2/2).

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