Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A II Wallstadt II peilt einen versöhnlichen Jahresabschluss an

Steffen Martin glaubt an die Wende

Mannheim.Saisonübergreifend hat die SpVgg Wallstadt II in diesem Kalenderjahr in der Fußball-Kreisklasse A II nur zehn Punkte eingefahren. Die Konsequenz ist offensichtlich: Nach dem Klassenerhalt der Vorsaison ist die Kreisligareserve Tabellenvorletzter und schaut auch in dieser Spielzeit dem Abstiegsgespenst wieder direkt in die Augen.

Ist Wallstadt II zu schwach für die A-Klasse? „Für unser schlechtes Abschneiden gibt es verschiedene Gründe. Mit ein Hauptgrund ist die magere Trainingsbeteiligung, die sich seit Rundenbeginn durchgezogen hat“, sagt Trainer Steffen Martin. „Zudem mussten wir aufgrund von Verletzungen in fast jedem Spiel eine andere Mannschaft auf den Platz schicken. Die Mannschaft konnte somit nie richtig zueinanderfinden und sich einspielen.“

Einige Lichtblicke

Doch abgesehen von den Partien gegen die SpVgg Ilvesheim (2:13), die SpVgg Türkspor Edingen (2:6) oder den FV Fortuna Heddesheim II (0:8) gab es auch Lichtblicke. Zuletzt unterlag Wallstadt dem ASV Feudenheim nach großem Kampf nur mit 3:4, dem Spitzenteam DJK Feudenheim wurde gar ein 1:1 abgetrotzt. „Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial hat, die Klasse zu halten und darin bestehen zu können“, glaubt Martin nach wie vor an das Saisonziel. „ Manchmal waren wir nicht die schlechtere Mannschaft, uns hat am Ende jedoch die nötige Cleverness gefehlt, um Zählbares mitzunehmen.“

Um für die Rückrunde gerüstet zu sein, sollen im Winter ein, zwei Verstärkungen dazustoßen. Mit der Leidenschaft und der Einstellung der vergangenen beiden Partien soll gegen den SC Käfertal am Sonntag aber erst einmal ein versöhnlicher Jahresabschluss erzielt werden. 

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