Lokalsport Mannheim

Turnen Platz sieben zum Bundesliga-Auftakt

TG zahlt Lehrgeld

Archivartikel

Karlsruhe.Die TG Mannheim, das mit Abstand jüngste Turnerinnen-Team der 1. Bundesliga, hat zum Auftakt der Runde seiner Unerfahrenheit Tribut gezollt und Rang sieben belegt. Doch die Platzierung als Vorletzte (181,65 Punkte) klingt negativer, als sie ist, denn der Abstand zum Tabellenschlusslicht und derzeitigen Absteiger SC Dresden (165,45) ist groß, zu Rang vier (SSV Ulm/183,45 P.) fehlen dagegen nicht einmal zwei Zähler. An die Spitze setzte sich Rekordmeister MTV Stuttgart (202,90) vor dem TSV Tittmoning (197,35) und der TG Karlsruhe-Söllingen (185,15), Ulm (4.), dem TZ DSHS Köln (5./183,35) und der KTG Hannover (6./182,55).

„Ich glaube, zwischen Rang drei und sieben wird es in diesem Jahr sehr eng. Wir haben jedenfalls noch viel Luft nach oben“, ist Trainerin Alina Korrmann nicht unzufrieden. „Man hat gemerkt, wie beeindruckt unsere Kleinen bei ihrem Erstliga-Debüt waren. Und dann mussten wir auch noch ausgerechnet am Balken starten.“

Fünf Stürze am Balken

Allein fünf Stürze waren die Folge der Nervosität. Danach fing sich die Riege um die Vierkämpferinnen Paula Vega Tarrago (48,35) und Laeticia Gloger (46,00), in der Janoah Müller und Silja Stöhr bei ihren Premieren wegen krankheits- und verletzungsbedingtem Trainingsrückstand noch nicht ihre volle Leistung abrufen konnten. Muriel Klumpp sowie die Elfjährigen Julia Goldbeck und Camilla Eberle ergänzten das Team. „Wir treten in diesem Jahr eigentlich nur an, damit die Kleinen Erfahrung sammeln können“, sagte Trainerin Korrmann.

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